The National Times - So wenig Beschäftigte in Deutschlands Autoindustrie wie noch nie seit 2005

So wenig Beschäftigte in Deutschlands Autoindustrie wie noch nie seit 2005


So wenig Beschäftigte in Deutschlands Autoindustrie wie noch nie seit 2005
So wenig Beschäftigte in Deutschlands Autoindustrie wie noch nie seit 2005 / Foto: © AFP/Archiv

Deutschlands Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren massiv Stellen abgebaut: Ende Juni waren 691.500 Menschen bei Herstellern und Zulieferern beschäftigt, das waren so wenig wie nie seit 2005, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Allein von Juli 2025 bis Juni 2026 fielen demnach 42.300 Stellen weg.

Textgröße ändern:

Dennoch ist die Autoindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl nach wie vor die zweitgrößte Industriebranche hierzulande - nach dem Maschinenbau mit 905.900 Beschäftigten.

Der Rückgang der Beschäftigten war in der Autoindustrie so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche, führte das Statistikamt aus. Demnach wurden hier binnen der zwölf Monate bis Ende Juni 5,8 Prozent der Jobs abgebaut. Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt betrug der Rückgang 2,7 Prozent - oder 144.100 auf noch 5,29 Millionen Beschäftigte.

In der Herstellung von Metallerzeugnissen etwa ging die Beschäftigtenzahl um 3,8 Prozent zurück auf 471.700, in der chemischen Industrie um 3,6 Prozent auf 312.000 und in der Herstellung elektrischer Ausrüstung um 3,4 Prozent auf 374.500. Im Maschinenbau sank die Zahl der Beschäftigten binnen eines Jahres um 2,7 Prozent, in der Kunststoffindustrie um 2,2 Prozent.

Berücksichtigt in der Statistik sind Betriebe mit 50 Beschäftigten und mehr.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen

Die Chefs der großen US-Tech-Konzerne sind zu einem Gespräch mit Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Bei dem Arbeitsessen sollte es am Dienstag um eine mögliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) gehen, wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, mitteilte.

Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne

Bei einem Protesttag für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst sind in Frankreich nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag landesweit mehr als 300.000 Menschen auf die Straße gegangen. Dem Gewerkschaftsbund CGT zufolge demonstrierten in der Hauptstadt Paris 70.000 Menschen für höhere Löhne; in Marseille waren es 30.000. 11.000 protestierten demnach in Toulouse und 10.000 in Lille und Bordeaux.

Pistorius will 16 neue Airbus-Transportmaschinen vom Typ A400M kaufen

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) plant den milliardenschweren Kauf von 16 neuen Maschinen des Transportflugzeugs A400M. Dazu führe sein Ministerium bereits sehr gute Gespräche mit dem Hersteller Airbus, sagte Pistorius am Dienstag in Bremen. Demnach verfügt die Bundeswehr bisher über 53 solche Maschinen. 16 von ihnen seien aber nur für logistische Einsätze ausgelegt und nicht für taktische Einsätze im Gefecht. Ihnen fehle etwa die nötige Raketenabwehr zum Selbstschutz.

Ölmagnat Dangote: Afrika wird bis 2030 bei Treibstoffen weitgehend autark sein

Der nigerianische Ölmagnat Aliko Dangote geht davon aus, dass Afrika bis 2030 seinen Bedarf an Kraftstoffen weitestgehend selbst decken wird. "Bis 2030 wird die Mehrheit der afrikanischen Länder autark sein", sagte der reichste Mann Afrikas am Dienstag in Nairobi der Nachrichtenagentur AFP. Am Mittwoch startet ein Großprojekt Dangotes: der Bau einer Raffinerie auf Lamu vor der kenianischen Küste.

Textgröße ändern: