The National Times - Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen

Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen


Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen
Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen / Foto: © AFP

Die Chefs der großen US-Tech-Konzerne sind zu einem Gespräch mit Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Bei dem Arbeitsessen sollte es am Dienstag um eine mögliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) gehen, wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, mitteilte.

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Am Weißen Haus trafen nach Angaben von AFP-Reportern unter anderem Mark Zuckerberg von Meta, Dario Amodei von Anthropic, Jensen Huang von Nvidia, Jeff Bezos von Amazon und OpenAI-Präsident Greg Brockman ein. Erwartet wurden zudem Elon Musk von Tesla und SpaceX, Alex Karp von Palantir, Sundar Pichai von Google und der Investor David Sacks, der früher Trumps KI-Berater war.

Trump lehnt gesetzliche Regeln für "Superintelligenz", wie er KI nennt, bisher kategorisch ab. Er hatte KI-Skeptiker vor rund zwei Wochen als "Verschwörungstheoretiker" und "Verräter" verunglimpft. Kurz vor seinem Treffen mit den Tech-Chefs stellte er einen KI-Chatbot vor, der Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Regierungs-Webseiten erleichtern soll.

In den vergangenen Monaten waren immer wieder Zwischenfälle bekannt geworden, bei denen sich KI-Agenten selbständig gemacht hatten und anders agierten als vorgesehen. So bestätigte etwa OpenAI einen Zeitungsbericht, wonach seine KI-Werkzeuge auf Internetseiten von US-Bundesbehörden zugegriffen hatten.

Anthropic und OpenAI sprachen sich vor diesem Hintergrund für eine gedrosselte Entwicklung der Technologie aus. Wie die "Financial Times" am Dienstag berichtete, warnte Anthropic im Prospekt für seinen mit Spannung erwarteten Börsengang Investoren zudem vor möglicherweise "existenziellen Risiken für die Menschheit".

Der Republikaner und Trump-Vertraute Johnson sprach sich im Sender CNBC für ein Minimum an Regulierung aus: "Ich denke, ein bisschen Kontrolle, ein bisschen Transparenz, ein bisschen externe Prüfung würde vielen Menschen die Nervosität nehmen", sagte er.

N.Johns--TNT

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