The National Times - Bilger: Boni von Bahn-Managern werden an Einhaltung der Vorgaben des Bundes geknüpft

Bilger: Boni von Bahn-Managern werden an Einhaltung der Vorgaben des Bundes geknüpft


Bilger: Boni von Bahn-Managern werden an Einhaltung der Vorgaben des Bundes geknüpft

Angesichts anhaltender Verspätungen und anderer Probleme bei der Deutschen Bahn hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) den Druck auf die Führungsebene des Konzerns erhöht und Konsequenzen bei den Vorstandsgehältern angekündigt. "Es wird sich konkret auf die Bonuszahlungen von Bahn-Managern auswirken, wenn die Ziele, die der Bund vorgibt, nicht eingehalten werden", sagte Bilger der "Bild am Sonntag".

Textgröße ändern:

Viele Beschäftigte bei der Bahn leisteten zwar "richtig gute Arbeit", sagte der neue Verkehrsminister. Aber "wenn es nicht zufriedenstellend ist, hat das auch Auswirkungen auf die Bezahlung".

"Ich finde, da haben die Bahnkunden und Steuerzahler einen Anspruch darauf, dass wirklich der Erfolg gemessen wird", betonte Bilger.

Der Bund bereitet derzeit eine neue Finanzierungsvereinbarung mit dem Staatsunternehmen vor, in der genau geregelt wird, wie viele Milliarden für die Schieneninfrastruktur fließen. Diese Gelder sollen künftig an Vorgaben geknüpft werden.

Mit einer erheblichen Besserung der Pünktlichkeit im Fernverkehr rechnet der Minister nicht. "Vereinbart mit der Bahn ist aktuell bis 2029 im Fernverkehr 70 Prozent", sagte Bilger. 100 Prozent werde es "absehbar nicht geben".

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Sparkurs bei VW: Gespräch über 2024 vereinbarte Investitions- und Produktzusagen

Im Streit um den Sparkurs bei Volkswagen treffen sich am Mittwoch Vertreterinnen und Vertreter von IG Metall, Betriebsrat und Management zu einem sogenannten Überprüfungsgespräch. Der Konzernvorstand soll laut IG Metall "endlich Farbe bekennen" und beantworten, ob er zu seinen Ende 2024 vereinbarten Investitions- und Produktzusagen steht. Daran seien in den letzten Betriebsversammlungen "erhebliche Zweifel" aufgekommen.

Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle

Die USA setzen bei Künstlicher Intelligenz (KI) auf freiwillige Selbstkontrolle statt gesetzliche Vorschriften: Die Chefs der wichtigsten US-Tech-Unternehmen unterzeichneten nach Angaben von Präsident Donald Trump am Dienstag bei einem Treffen im Weißen Haus ein Abkommen zur Selbstregulierung. Der Text sei "moralisch bindend", sagte Trump.

Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen

Die Chefs der großen US-Tech-Konzerne sind zu einem Gespräch mit Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Bei dem Arbeitsessen sollte es am Dienstag um eine mögliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) gehen, wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, mitteilte.

Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne

Bei einem Protesttag für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst sind in Frankreich nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag landesweit mehr als 300.000 Menschen auf die Straße gegangen. Dem Gewerkschaftsbund CGT zufolge demonstrierten in der Hauptstadt Paris 70.000 Menschen für höhere Löhne; in Marseille waren es 30.000. 11.000 protestierten demnach in Toulouse und 10.000 in Lille und Bordeaux.

Textgröße ändern: