The National Times - Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig

Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig


Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig / Foto: © AFP

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen zum Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen übernommen. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, erklärte die Bundesanwaltschaft am Donnerstagabend. Die Behörde habe die Ermittlungen "wegen der besonderen Bedeutung des Falles" von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden übernommen.

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"Es handelt sich um einen schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland", erklärte die Bundesanwaltschaft weiter. "Damit ist die Tat geeignet, die äußere und innere Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen."

Die Drohne mit Sprengladung war in der Nacht zum Mittwoch am Flughafen Leipzig/Halle von einem Flughafenmitarbeiter entdeckt worden. Experten der Bundespolizei entschärften die Sprengladung, die offenbar nur deshalb nicht detonierte, weil der Zünder defekt war.

Berichten zufolge befanden sich in der Nähe vier ukrainische Flugzeuge. Der Flughafen Leipzig/Halle gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine.

Der Flugverkehr wurde nach dem Fund zwischenzeitlich eingestellt, mehrere Maschinen wurden umgeleitet. Eines der Flugzeuge, das wegen der Sperrung durchstarten musste und Richtung Hannover flog, stieß nahe Leipzig mit einem weiteren Flugobjekt zusammen, vermutlich ebenfalls eine Drohne.

E.Reid--TNT

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