The National Times - Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt

Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt


Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt
Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt / Foto: © AFP

US-Vizepräsident JD Vance hat die vereinbarten Friedensgespräche mit dem Iran mit einem Talkshow-Auftritt verglichen. Vance scherzte am Donnerstag vor Journalisten im Weißen Haus, er habe "großartige Erfahrungen mit sehr feindlichen Verhandlungen" gemacht. Er sei zu Gast in der Talkshow der US-Moderatorin und Satirikerin Jay Behar gewesen, die "deutlich härter als die Iraner" sei. "Sie und ich sind jetzt beste Freunde", fügte er hinzu.

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Behar steht den oppositionellen Demokraten nahe und hatte Vance in ihrer Talkshow "The View" rund eine Stunde zu Streitthemen wie der Abschiebepolitik und dem Epstein-Skandal befragt. Während einer Werbepause fragte die 83-Jährige den Vizepräsidenten zudem, warum er Trump noch 2016 als "Amerikas Hitler" beschimpft habe, heute aber loyal hinter ihm stehe, wie sie danach in einem Podcast erzählte. Vance habe aber leider keine Zeit gehabt zu antworten.

Kritiker werfen Vance vor, so gut wie keine Erfahrung mit internationalen Verhandlungen zu haben. Er hatte im April in Pakistan erstmals rund 21-stündige Gesprächen mit iranischen Vertretern geleitet, erklärte diese danach jedoch für gescheitert.

Präsident Trump hatte am Donnerstag in Frankreich ein Rahmenabkommen mit dem Iran unterzeichnet. Es ebnet den Weg für weitere Friedensgespräche, die Vance für die US-Seite leiten soll. Trump hatte dazu gesagt, wenn das Abkommen funktioniere, dann sei er "ein Genie" - und wenn nicht, "dann ist es der Fehler des Vizepräsidenten". "Ich denke, der Präsident hat einen Scherz gemacht", sagte Vance dazu nun.

P.Barry--TNT

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