The National Times - Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft

Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft


Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft
Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Ein deutscher Betreiber von mehr als 140 Fakeshops im Internet ist auf den Philippinen festgenommen worden und sitzt in Bayern in Untersuchungshaft. Über seine Scheinfirmen sollen mindestens 8000 Bestellungen getätigt worden und ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden sein, wie die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg und die Polizei am Montag gemeinsam mitteilten.

Textgröße ändern:

Der bereits vorbestrafte 62-Jährige soll die Online-Shops mindestens seit 2023 betrieben haben. Zur Verschleierung seiner Identität verwendete er laut Ermittlern unter anderem verschiedene Bankkonten, Onlineaccounts und Mailadressen, für die er die Daten anderer Menschen missbrauchte. Ins Rollen kamen die Ermittlungen durch den Fall eines Geschädigten, der Anfang 2023 Spielwaren bestellt hatte, sie aber trotz Bezahlung nie erhielt.

Unter anderem durch die Nachverfolgung von Kryptowährungsspuren kamen die Ermittler dem Deutschen mit Wohnsitz auf den Philippinen auf die Spur. Ein Europäischer Haftbefehl wurde erlassen und der Mann international zur Fahndung ausgeschrieben. Im März 2025 wurde er wegen eines Verstoßes gegen das philippinische Aufenthaltsrecht festgenommen und Ende April 2026 nach Deutschland abgeschoben. Bei seiner Ankunft wurde er festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Baugenehmigungen auch im März gestiegen - Folgen von Iran-Krieg befürchtet

Auch nach Beginn des Iran-Krieges ist die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland weiter gestiegen. Im März wurden 21.800 neue Wohnungen in neuen und bestehenden Gebäuden genehmigt - 11,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Branche befürchtet jedoch, dass sich die Folgen des Krieges in den kommenden Monaten negativ auswirken werden.

Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher

Die Billig-Airline Ryanair hat in ihrem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr ein deutliches Gewinnplus verbucht: Der Überschuss fiel mit 2,174 Milliarden Euro rund 35 Prozent höher aus als im Vorjahr, wie das irische Unternehmen am Montag mitteilte. Wegen der Unsicherheit infolge des Iran-Krieges gab Ryanair keine Prognose für das angelaufene Geschäftsjahr ab.

Neue Kampfflugzeuge: Indonesien rüstet angesichts "unsicherer Weltlage" weiter auf

Indonesien will angesichts der unsicheren geopolitischen Lage weiter aufrüsten. "Wir müssen unsere Verteidigungsfähigkeit weiter verbessern, damit sie als Abschreckung wirkt", sagte Indonesiens Präsident Prabowo Subianto am Montag vor Reportern anlässlich der Übergabe mehrerer Kampfflugzeuge an die Streitkräfte auf einem Stützpunkt in der Hauptstadt Jakarta. Indonesien habe dabei keine anderen Interessen, als sein Territorium zu verteidigen, fügte Prabowo hinzu.

Seebestattung: Würdevoll, naturverbunden und oft besonders preiswert

Welt-Bestattung.de und Seebestattung-kroatien.com stehen seit über 15 Jahren für würdevolle, transparente und persönliche Bestattungsdienstleistungen

Textgröße ändern: