The National Times - Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher

Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher


Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher
Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher / Foto: © AFP

Die Billig-Airline Ryanair hat in ihrem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr ein deutliches Gewinnplus verbucht: Der Überschuss fiel mit 2,174 Milliarden Euro rund 35 Prozent höher aus als im Vorjahr, wie das irische Unternehmen am Montag mitteilte. Wegen der Unsicherheit infolge des Iran-Krieges gab Ryanair keine Prognose für das angelaufene Geschäftsjahr ab.

Textgröße ändern:

"Da für das zweite Halbjahr keine Klarheit herrscht und angesichts der starken Schwankungen bei den Treibstoffpreisen sowie der Versorgungsrisiken ist es zum jetzigen Zeitpunkt viel zu früh, um eine aussagekräftige Gewinnprognose" für das Geschäftsjahr 2026/2027 abzugeben, erklärte Ryanair-Chef Michael O'Leary. "Der Konflikt im Nahen Osten hat zu wirtschaftlicher Unsicherheit geführt, und wir wissen immer noch nicht, wann die Straße von Hormus wieder geöffnet wird."

Die Meerenge zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports verläuft, ist seit Ende Februar weitgehend für die Schifffahrt gesperrt. Die Kerosinpreise sind in der Folge stark gestiegen, unter Umständen drohen Knappheiten.

Ryanair hat nach eigenen Angaben für 2026 rund 80 Prozent seines Treibstoffbedarfs mit Hedging-Verträgen preislich abgesichert, geht aber davon aus, dass die Kerosinpreise langfristig erhöht bleiben werden. Neben Treibstoffpreisen nennt das Unternehmen Streiks und "Störungen in der europäischen Flugsicherung" als weitere Unsicherheitsfaktoren.

Für das vergangene Geschäftsjahr verzeichnet Ryanair einen Umsatzanstieg um elf Prozent auf 15,54 Milliarden Euro. Die Zahl der beförderten Passagiere stieg um vier Prozent auf 208,4 Millionen. Ryanair will bis 2034 mehr als 300 Millionen Menschen befördern.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed

Das Weiße Haus hat die Leitzinserhöhung der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) kritisiert. Weiße-Haus-Sprecher Kush Desai sprach am Mittwoch im Sender Fox News von einer "eher unglücklichen Entscheidung". Die Fed habe aus Sicht der US-Regierung keine besonders überzeugende wirtschaftliche Begründung dafür geliefert.

Deutschland und Kanada wollen KI "im Dienste des Menschen" fördern

Eine KI "im Dienste des Menschen": Inmitten der Debatte über Gefahren durch Künstliche Intelligenz haben Deutschland und Kanada angekündigt, einen laut Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) "neuartigen" und "von Grund auf sicheren" Ansatz mit einer millionenschweren Förderung vorantreiben zu wollen. Der Schritt erfolge in einem "entscheidenden Moment", sagte der kanadische KI-Minister Evan Solomon am Mittwoch in Montréal. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte derweil an, mit KI-Firmen über eine langsamere Entwicklung beraten zu wollen.

US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch nach eigenen Angaben um 0,25 Prozentpunkte an, um die hohe Inflation einzudämmen. Der Zinssatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent.

US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch nach eigenen Angaben um 0,25 Prozentpunkte an, um die hohe Inflation einzudämmen. Der Zinssatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent.

Textgröße ändern: