The National Times - Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen

Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen


Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen
Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen / Foto: © AFP

Der US-E-Autobauer Tesla hat einen deutlichen Personalaufbau in seinem Werk in Grünheide bei Berlin angekündigt. Der Konzern wolle die Batteriezellenfertigung an dem deutschen Standort auf 18 Gigawattstunden jährlich steigern, erklärte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch. "Insgesamt beläuft sich der Personalbedarf im Bereich Batteriezellfertigung auf über 1.500 Mitarbeitende."

Textgröße ändern:

Tesla hatte Ende 2025 angekündigt, in Grünheide Batteriezellen im Umfang von acht Gigawattstunden (GWh) pro Jahr produzieren zu wollen. Nun kündigte das Unternehmen weitere Investitionen in Höhe von knapp 250 Millionen Dollar (213,6 Millionen Euro) an, um die Leistung auf 18 GWh zu steigern. Dies werde "mit einem weiteren signifikanten Arbeitskräftebedarf einhergehen", erklärte die Sprecherin.

Im April hatte Tesla bereits angekündigt, 1000 neue Mitarbeiter einzustellen, um wegen einer höheren Nachfrage nach seinen Autos die Produktion hoch zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten nach Unternehmensangaben 10.700 Menschen in der Tesla-Fabrik in Grünheide.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Frankreich und Oman fordern freie und uneingeschränkte Schifffahrt in Straße von Hormus

Frankreich und der Oman fordern eine ungehinderte Durchfahrt für Schiffe durch die Straße von Hormus. Es müsse eine "freie Schifffahrt ohne Bedingungen oder Einschränkungen" gewährleistet werden, erklärten der französische Präsident Emmanuel Macron und der Sultan von Oman, Haitham bin Tarik, am Montag nach einem Treffen in Paris. Damit erteilten sie iranischen Forderungen nach einer Maut eine Absage.

Supreme Court: Drei Niederlagen und ein Erfolg für Trump

Der Oberste Gerichtshof der USA hat Präsident Donald Trump drei Niederlagen und einen Erfolg beschert. Trump scheiterte am Montag mit dem Versuch, eine Millionenentschädigung an eine Journalistin abzuwenden, die ihn erfolgreich wegen sexuellen Missbrauchs verklagt hatte. Die Richter erklärten überdies den Rauswurf von Zentralbank-Vorständin Lisa Cook für unrechtmäßig, gaben Trump aber bei einer anderen Entlassung Recht. Seine Republikaner unterlagen indes in einem Streit um Briefwahlunterlagen.

Chinas Handelsminister auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel um Annäherung bemüht

Vor dem Hintergrund angespannter Handelsbeziehungen bemühen sich die EU und China um eine Annäherung. Beide Seiten fingen an, "einander besser zu verstehen", sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach Gesprächen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao am Montag in Brüssel. Sie vereinbarten für die kommenden Monate eine engere Zusammenarbeit. Sefcovic verwies zugleich auf eine Reihe von Differenzen.

Oberstes US-Gericht: Rauswurf von Fed-Vorständin Cook durch Trump unrechtmäßig

Juristische Niederlage für US-Präsident Donald Trump: Der Oberste Gerichtshof in Washington hat die von Trump angeordnete Entlassung von Zentralbank-Vorständin Lisa Cook endgültig für unrechtmäßig erklärt. Die Richter entschieden am Montag mit einer knappen Mehrheit von fünf zu vier Stimmen, Trump dürfe Verantwortliche der Notenbank Federal Reserve (Fed) nicht "aus jedem Grund oder grundlos" abberufen. Cook begrüßte das Urteil und erklärte, es stärke die Unabhängigkeit der Notenbank.

Textgröße ändern: