The National Times - Bericht des Bundesbildungsministeriums: Lage am Ausbildungsmarkt verschlechtert

Bericht des Bundesbildungsministeriums: Lage am Ausbildungsmarkt verschlechtert


Bericht des Bundesbildungsministeriums: Lage am Ausbildungsmarkt verschlechtert
Bericht des Bundesbildungsministeriums: Lage am Ausbildungsmarkt verschlechtert / Foto: © AFP/Archiv

Die Situation am Ausbildungsmarkt hat sich einem Bericht des Bundesbildungsministeriums im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert. "Die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland spiegelt sich auch in der Ausbildungsbilanz des Jahres 2025 wider", heißt es in dem Berufsbildungsbericht 2026, der dem Nachrichtenmagazin "Politico" vorlag und am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll.

Textgröße ändern:

Zum Stichtag 30. September 2025 wurden demnach 476.000 Ausbildungsverträge gezählt und damit 10.300 weniger als im Vorjahr, was einem Rückgang von 2,1 Prozent entspricht. Die Zahl der bundesweit angebotenen Ausbildungsstellen sank auf 530.000. Dies waren 25.300 und 4,6 Prozent weniger als 2024.

Die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber erreicht mit 39.900 den höchsten Stand seit 2009. Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Zahl um 28 Prozent. Allerdings sank die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen ebenfalls deutlich um 15.000 (minus 21,6 Prozent) auf 54.400.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben

Er wurde in den USA zeitweise als "Magier" der Geldpolitik gefeiert und kritisierte auf seine alten Tage Präsident Donald Trump - nun ist der langjährige Chef der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed), Alan Greenspan, mit 100 Jahren gestorben, wie seine Familie am Montag mitteilte. Kritiker werfen ihm vor, mit seiner Niedrigzinspolitik den Boden für die Finanzkrise 2008 und 2009 bereitet zu haben.

Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag

Am Dienstag will die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihre Empfehlungen für eine Reform der Altersversorgung vorstellen. Die vorab durchgesickerten Vorschläge lösten bereits eine lebhafte Debatte aus: Gewerkschaften und Arbeitgeber zeigten sich am Montag enttäuscht, von der Opposition kam Kritik. Die Koalitionspartner Union und SPD verteidigten hingegen die Empfehlungen - und warnten davor, das Gesamtpaket zu zerpflücken und dadurch seiner Wirksamkeit zu berauben.

Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben

Der langjährige Chef der US-Zentralbank Federal Reserve, Alan Greenspan, ist tot. Er starb im Alter von 100 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung, wie seine Ehefrau Andrea Mitchell am Montag dem US-Sender NBC News mitteilte. Greenspan war 19 Jahre lang, von 1987 bis 2006, Vorsitzender der Fed.

Berlin und Paris einigen sich zu deutschem Einstieg bei Panzerbauer KNDS

Deutschland und Frankreich haben sich auf eine Beteiligung des Bundes an dem deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS geeinigt. Beide Staaten schlossen am Montag eine entsprechende Vereinbarung, wie der Elysée-Palast in Paris mitteilte. Geplant ist demnach "eine paritätische Aktionärsstruktur zwischen beiden Ländern" mit gleichen Rechten. Regierungssprecher Stefan Kornelius bekräftigte, dass die Bundesregierung eine Beteiligung von 40 Prozent an dem Unternehmen anstrebe, das unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 baut.

Textgröße ändern: