The National Times - Lufthansa und Air France-KLM bieten um portugiesische Airline TAP - IAG verzichtet

Lufthansa und Air France-KLM bieten um portugiesische Airline TAP - IAG verzichtet


Lufthansa und Air France-KLM bieten um portugiesische Airline TAP - IAG verzichtet

Die Lufthansa und der niederländisch-französische Luftfahrtkonzern Air France-KLM haben jeweils ein Übernahmeangebot für die portugiesische Airline TAP abgegeben. Der portugiesische Staat will seine Anteile an TAP verkaufen, die Frist für Angebote läuft am Donnerstag aus. IAG, der Mutterkonzern von British Airways und Iberia, gab kein Angebot ab, nachdem er zunächst Interesse bekundet hatte.

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"Das unverbindliche Angebot wurde bei Parpública eingereicht", erklärte Air France-KLM. Parpública ist die portugiesische Agentur für die Verwaltung staatlicher Beteiligungen. Dieses Angebot "bestätigt das anhaltende, starke und dauerhafte Interesse des Konzerns an TAP". Lissabon könne dank seiner Lage "zum einzigen Drehkreuz der Gruppe in Südeuropa" werden. Dies würde einen besseren Anschluss an Ziele in Amerika bedeuten – "einschließlich Brasilien, einem Schlüsselmarkt für TAP und Air France-KLM, sowie nach Afrika".

"Wir bestätigen die Einreichung eines unverbindlichen Angebots für TAP Air Portugal", erklärte ihrerseits die Lufthansa, ohne nähere Details zu nennen. Die Lufthansa sei "der beste Partner für TAP und für Portugal", hatte Konzernchef Carsten Spohr im November erklärt. Die Lufthansa, zu der unter anderem auch Swiss, Eurowings, Brussels Airlines und Austrian Airlines gehören, hatte im vergangenen Jahr bereits ITA Airways aus Italien übernommen.

Der spanisch-britische Konzern IAG verzichtete am Donnerstag nach eigenen Angaben auf ein Angebot. Im November hatte ein Sprecher noch erklärt, dass "TAP innerhalb der IAG ein erhebliches Potenzial birgt". Er fügte damals hinzu, es müssten "mehrere Bedingungen erfüllt sein, bevor die IAG eine Investition anbieten kann".

TAP war 2020 im Zuge der Corona-Pandemie vom Staat gerettet und verstaatlicht worden. Im vergangenen September hatte Lissabon angekündigt, das Unternehmen wieder privatisieren und seine 49,9 Prozent Anteile verkaufen zu wollen. Für internationale Fluggesellschaften ist die Airline vor allem wegen ihrer Verbindungen nach Brasilien und ins portugiesischsprachige Afrika interessant.

I.Paterson--TNT

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