The National Times - Beschäftigte in Ausbildungsberufen im Handwerk verdienen oft unterdurchschnittlich

Beschäftigte in Ausbildungsberufen im Handwerk verdienen oft unterdurchschnittlich


Beschäftigte in Ausbildungsberufen im Handwerk verdienen oft unterdurchschnittlich
Beschäftigte in Ausbildungsberufen im Handwerk verdienen oft unterdurchschnittlich / Foto: © AFP

Im Handwerk haben Beschäftigte im vergangenen Jahres häufig weniger verdient als der Durchschnitt in Ausbildungsberufen. So belief sich der Verdienst aller Vollzeitbeschäftigten mit anerkannter Berufsausbildung im Schnitt auf 4125 Euro brutto, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteile. Im Handwerk lag das Gehalt demnach oft darunter, Friseurinnen und Friseure zum Beispiel verdienten 2470 Euro und damit mehr als 1500 Euro weniger als der Durchschnitt.

Textgröße ändern:

Angestellte Maurer verdienten im Schnitt 3910 Euro, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Bäcker und Konditoren erhielten 3311 Euro. Etwas mehr als den Durchschnittsverdienst bekamen Werkzeugmechaniker mit 4179 Euro - mehr als eineinhalb Mal so viel wie Friseure.

Die Statistikbehörde wies auch auf den Einfluss des Bildungsabschluss auf das Gehalt hin: Im April 2025 verdienten Vollzeitbeschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung demnach 3432 Euro. Das sind rund 693 Euro weniger, als Beschäftigte mit Ausbildungsabschluss bekommen. Mit einem Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss erhöhte sich der Durchschnittsverdienst auf 5405 Euro.

Die Zahlen des Statistikamts beziehen sich auf den April 2025 und beinhalten keine Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. In den Daten sind nur abhängig Beschäftigte erfasst, keine Selbständigen.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu plant im kommenden Jahr Einsparungen in Höhe von 54 Milliarden Euro. Dabei solle die Steuerlast gleich bleiben, sagte Lecornu in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Le Figaro". Für 2027 strebe er ein Defizit von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts an, sagte Lecornu - ein Ziel, das Finanz- und Wirtschaftsminister Roland Lescure vor wenigen Tagen noch als unrealistisch bezeichnet hatte.

Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett

Das Bundeskabinett wird den Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch in der kommenden Woche auf den Weg bringen. In der nächsten Sitzung am Mittwoch komme der Plan auf die Kabinettsliste, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin. "Damit unser Sozialstaat für die da ist, die ihn wirklich brauchen. und nicht für diejenigen, die ihn ausnutzen." Der Plan von Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD), der sich vor allem gegen Sozialleistungsmissbrauch durch EU-Bürger richtet, stieß bei Verbänden auf ein gemischtes Echo.

Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die geplanten Sozialreformen verteidigt und dabei insbesondere junge Menschen in den Blick genommen. "Wir holen jetzt nach, was wir längst hätten machen müssen", sagte Merz am Donnerstag in Berlin. "Und die Sozialdemokraten gehen mit uns diesen Weg."

Drohender Streik: Micron-Beschäftigte in Taiwan lehnen Bonus von 68 Monatsgehältern ab

Angesichts eines drohenden Streiks hat der US-Chiphersteller Micron Technology seinen Beschäftigten in Taiwan eine Bonuszahlung von 68 Monatsgehältern angeboten - der Belegschaft ist das aber nicht genug. Hunderte Beschäftigte folgten am Donnerstag einem Aufruf der Gewerkschaften und versammelten sich zu einer Protestkundgebung am Micron-Werk in Taoyuan.

Textgröße ändern: