The National Times - Zweitägiger Streik der Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten hat begonnen

Zweitägiger Streik der Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten hat begonnen


Zweitägiger Streik der Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten hat begonnen
Zweitägiger Streik der Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten hat begonnen / Foto: © AFP

Bei der Lufthansa hat am Donnerstag ein zweitägiger Pilotenstreik begonnen. An den Flughäfen Frankfurt am Main und am Hauptstadtflughafen BER wurden am Morgen mehrere Flüge annulliert, wie auf den Websites des Flughäfen zu sehen war. Die Mitglieder der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) sind zu 48-stündigen Arbeitsniederlegungen bei der Kernmarke Lufthansa, ihrer Frachttochter Cargo sowie bei Cityline aufgerufen. Die Pilotinnen und Piloten sollen bis Freitag um 23.59 Uhr streiken.

Textgröße ändern:

Flüge aus den Krisengebieten im Nahen Osten seien von den Streikmaßnahmen nicht betroffen, hatte VC am Dienstag betont, auch Flüge aus Deutschland in den Nahen Osten würden nicht bestreikt.

Die Lufthansa kritisierte die "sehr kurzfristige Ankündigung" als "extrem hart und unverhältnismäßig". Bereits am 12. Februar hatten die Cockpitbesatzungen gestreikt. Trotz des Streiks kann die Lufthansa nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte ihres Flugprogramms aufrechterhalten. Bei Langstreckenverbindungen liege der Anteil "bei 60 Prozent", teilte die Fluggesellschaft mit. Die Frachtsparte Lufthansa Cargo muss demnach nur 20 Prozent ihrer für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge absagen.

Laut Lufthansa werden "zahlreiche Flüge von und nach Frankfurt und München" während der Streiks von anderen Fluggesellschaften der Lufthansa Group sowie von Partnerairlines übernommen. Zudem sollen an den Streiktagen größere Flugzeuge eingesetzt werden, um mehr Gäste befördern zu können.

Kundinnen und Kunden werden nach Angaben der Fluggesellschaft per E-Mail benachrichtigt, falls ihr Flug betroffen sein sollte. Gleichwohl sollten sich Fluggäste auf der Website der Airline oder in der Lufthansa App über ihren aktuellen Flugstatus informieren.

Hintergrund des Streiks bei Lufthansa und Lufthansa Cargo ist eine Auseinandersetzung um die betriebliche Altersvorsorge. Bei der Lufthansa Cityline streiten Gewerkschaft und Geschäftsführung über einen neuen Vergütungstarifvertrag.

L.Graham--TNT

Empfohlen

Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu plant im kommenden Jahr Einsparungen in Höhe von 54 Milliarden Euro. Dabei solle die Steuerlast gleich bleiben, sagte Lecornu in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Le Figaro". Für 2027 strebe er ein Defizit von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts an, sagte Lecornu - ein Ziel, das Finanz- und Wirtschaftsminister Roland Lescure vor wenigen Tagen noch als unrealistisch bezeichnet hatte.

Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett

Das Bundeskabinett wird den Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch in der kommenden Woche auf den Weg bringen. In der nächsten Sitzung am Mittwoch komme der Plan auf die Kabinettsliste, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin. "Damit unser Sozialstaat für die da ist, die ihn wirklich brauchen. und nicht für diejenigen, die ihn ausnutzen." Der Plan von Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD), der sich vor allem gegen Sozialleistungsmissbrauch durch EU-Bürger richtet, stieß bei Verbänden auf ein gemischtes Echo.

Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die geplanten Sozialreformen verteidigt und dabei insbesondere junge Menschen in den Blick genommen. "Wir holen jetzt nach, was wir längst hätten machen müssen", sagte Merz am Donnerstag in Berlin. "Und die Sozialdemokraten gehen mit uns diesen Weg."

Drohender Streik: Micron-Beschäftigte in Taiwan lehnen Bonus von 68 Monatsgehältern ab

Angesichts eines drohenden Streiks hat der US-Chiphersteller Micron Technology seinen Beschäftigten in Taiwan eine Bonuszahlung von 68 Monatsgehältern angeboten - der Belegschaft ist das aber nicht genug. Hunderte Beschäftigte folgten am Donnerstag einem Aufruf der Gewerkschaften und versammelten sich zu einer Protestkundgebung am Micron-Werk in Taoyuan.

Textgröße ändern: