The National Times - Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden"

Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden"


Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden"
Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden" / Foto: © AFP/Archiv

In den Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft GDL melden beide Seiten Fortschritte. Die Verhandlungen seien "auf der Zielgeraden", erklärte am Donnerstag ein DB-Sprecher. Die GDL teilte mit, in den vergangenen Verhandlungstagen seien "in zentralen Punkten weitere Fortschritte erzielt" worden. Die aktuelle Verhandlungsrunde - die fünfte - war am Montag gestartet.

Textgröße ändern:

"Die Gespräche laufen weiterhin sehr konstruktiv und lösungsorientiert", erklärte der DB-Sprecher. "Beide Tarifpartner sprechen heute mit ihren zuständigen Gremien."

Die GDL teilte mit, die Gespräche erforderten "weiterhin hohe Konzentration, um die noch offenen inhaltlichen Kernfragen verbindlich zu klären". Für die Gewerkschaft sei "entscheidend", dass ein Gesamtpaket den Beschäftigten "spürbare Verbesserungen bringt".

Die Gewerkschaft war mit der Forderung von acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Verhandlungen gegangen; darin enthalten ist eine Erhöhung der Zulagen. Die DB hatte unter anderem eine Lohnerhöhung "von in Summe sechs Prozent" vorgeschlagen, allerdings bei einer Laufzeit von 30 Monaten.

Die aktuellen Tarifverträge der Bahn mit der GDL waren am 31. Dezember 2025 ausgelaufen. Beide Seiten hatten im Vorfeld eine zweimonatige Verhandlungsphase mit Friedenspflicht bis Ende Februar vereinbart. Danach wären Streiks möglich.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,7 Milliarden Euro an Klarna zahlen

Google soll in Schweden eine Entschädigung in Milliardenhöhe wegen jahrelanger Wettbewerbsverstöße zahlen. Das schwedische Gericht für Patente und Wettbewerb verurteilte den US-Konzern am Mittwoch zu einer Zahlung von umgerechnet 1,7 Milliarden Euro an das Preisvergleichsportal Pricerunner. Die Richter sahen es als erwiesen an, "dass Google über viele Jahre hinweg seinen eigenen Preisvergleichsdienst unrechtmäßig begünstigt hat". Pricerunner gehört zu dem schwedischen Unternehmen hinter dem Zahlungsdienstleister Klarna.

Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,3 Milliarden Euro an Klarna zahlen

Google soll in Schweden eine Entschädigung in Milliardenhöhe wegen jahrelanger Wettbewerbsverstöße zahlen. Das schwedische Gericht für Patente und Wettbewerb verurteilte den US-Konzern am Mittwoch zu einer Zahlung von 14,3 Milliarden Kronen (1,3 Milliarden Euro) an das Preisvergleichsportal Pricerunner. Die Richter sahen es als erwiesen an, "dass Google über viele Jahre hinweg seinen eigenen Preisvergleichsdienst unrechtmäßig begünstigt hat". Pricerunner gehört zu dem schwedischen Unternehmen hinter dem Zahlungsdienstleister Klarna.

Anstieg der Spritpreise schon vor Ende des Tankrabatts

Die Spritpreise an den deutschen Tankstellen sind mit Auslaufen des Tankrabatts massiv angestiegen. Bereits am Dienstagmittag, als die Steuersenkung auf Diesel und Benzin noch galt, hoben die Tankstellen die Preise bundesweit stark an, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Anschließend sanken die Preise nur leicht - um dann am Mittwochmittag erneut stark anzusteigen. Der ADAC und auch die Monopolkommission übten scharfe Kritik an den Mineralölkonzernen.

Schweden: Gericht verurteilt Google zur Zahlung von 1,3 Milliarden Euro an Klarna

Der US-Konzern Google soll einem Preisvergleichsportals des schwedischen Zahldienstes Klarna wegen der Bevorzugung seiner eigenen Preisvergleichsseite in den Suchergebnissen Schadenersatz zahlen. Das zuständige Gericht in Stockholm verurteilte Google zu einer Zahlung von 14,3 Milliarden Kronen (1,3 Milliarden Euro) an das Portal Pricerunner. Dieses gelte "als geschädigt, da Google über viele Jahre hinweg seinen eigenen Preisvergleichsdienst unrechtmäßig begünstigt hat", erklärten die Richter.

Textgröße ändern: