The National Times - Irans Staatsfernsehen: Straße von Hormus wird während Manövers teilweise geschlossen

Irans Staatsfernsehen: Straße von Hormus wird während Manövers teilweise geschlossen


Irans Staatsfernsehen: Straße von Hormus wird während Manövers teilweise geschlossen
Irans Staatsfernsehen: Straße von Hormus wird während Manövers teilweise geschlossen / Foto: © US NAVY/AFP/Archiv

Der Iran wird die Straße von Hormus während eines Militärmanövers teilweise schließen. Die strategisch wichtige Wasserstraße werde aus "Sicherheits"-Gründen teilweise gesperrt, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Dienstag. Das Manöver der iranischen Revolutionsgarden, dessen Dauer nicht mitgeteilt wurde, hatte am Montag begonnen.

Textgröße ändern:

Am Montag hatte das Staatsfernsehen berichtet, die Militärübungen dienten der Vorbereitung "potenzieller Sicherheits- und militärischer Bedrohungen" in der Straße von Hormus.

Teheran hat bereits mehrfach gedroht, die Straße von Hormus zu blockieren, über die etwa 20 Prozent der weltweiten Ölproduktion transportiert werden. Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean.

In Genf wurden am Dienstag die indirekten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA zum Atomstreit fortgesetzt. Washington und Teheran hatten ihre indirekten Gespräche unter Vermittlung des Oman am 6. Februar wieder aufgenommen.

US-Präsident Donald Trump droht Teheran mit einem Militäreinsatz, sollte es nicht zu einer Einigung im Atomstreit kommen. Der US-Präsident entsandte einen zweiten Flugzeugträger in die Region, um den militärischen Druck noch zu erhöhen. Irans geistliches Oberhaupt, Ayatollah Ali Chamenei, sagte am Dienstag in einer Rede: "Ein Kriegsschiff ist gewiss eine gefährliche Waffe, doch noch gefährlicher ist die Waffe, die es versenken kann."

C.Stevenson--TNT

Empfohlen

US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren gestorben

Er war Bürgerrechtsikone, wortgewaltiger Redner, einflussreicher schwarzer Pastor und Politiker - nun ist der bekannte US-Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson gestorben. Der Weggefährte von Martin Luther King starb am Dienstag im Alter von 84 Jahren, wie seine Familie mitteilte. "Sein unerschütterlicher Glaube an Gerechtigkeit, Gleichheit und Liebe hat Millionen Menschen inspiriert," hieß es in einer Erklärung der Familie.

Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie

In der Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ringt die CDU vor ihrem Parteitag um eine einheitliche Linie. Führende Politiker der Partei zeigten sich am Dienstag offen dafür, den Zugang zu sozialen Medien für junge Menschen zu beschränken. Während NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sich klar für ein Social-Media-Verbot für Kinder aussprach, warnten andere führende Unionspolitiker vor pauschalen Verboten.

Prien kündigt Gesetzentwurf zu Freiwilligendiensten in diesem Jahr an

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will die Freiwilligendienste stärken. Sie kündigte dazu am Dienstag einen Gesetzentwurf noch für dieses Jahr an. Prien sieht das Gesetz auch als Vorbereitung auf einen Zivildienst, falls es zu einer Wehrpflicht kommt. Für die geplante Stärkung der Freiwilligendienste gibt es überwiegend Zustimmung, für weitgehende Schritte allerdings nicht.

ZDF entschuldigt sich für nicht gekennzeichnete KI-Bilder im "heute journal"

Das ZDF hat in seiner Nachrichtensendung "heute journal" KI-generiertes Bildmaterial verwendet und nicht gekennzeichnet oder eingeordnet. Dafür entschuldigte sich der Sender am Dienstag in Mainz und gab an, dass der Beitrag von allen Plattformen entfernt worden sei. Es ging darin um Abschiebe-Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE, der Beitrag lief am Sonntagabend.

Textgröße ändern: