The National Times - BASF rechnet mit ausreichenden Gaslieferungen auch bei Gasnotlage

BASF rechnet mit ausreichenden Gaslieferungen auch bei Gasnotlage


BASF rechnet mit ausreichenden Gaslieferungen auch bei Gasnotlage
BASF rechnet mit ausreichenden Gaslieferungen auch bei Gasnotlage / Foto: © AFP/Archiv

Der größte Gasverbraucher Deutschlands, der Chemiekonzern BASF, rechnet auch im Fall einer Gasnotlage mit ausreichenden Lieferungen, um seine Produktion fortzuführen. "Wir gehen davon aus, dass natürlich große Teile der Chemieindustrie wirklich systemrelevant sind", sagte der Vorstandsvorsitzende, Martin Brudermüller, am Mittwoch. Daher würde BASF wohl "ausreichend Erdgas erhalten, um den Betrieb am Standort Ludwigshafen mit reduzierter Last aufrechtzuerhalten".

Textgröße ändern:

Sollten die Gaslieferungen unter 50 Prozent des Bedarfs fallen, könnte die Produktion zum Erliegen kommen, warnte Brudermüller. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass es dazu nicht kommen werde. Entsprechende Gespräche würden aktuell mit der Bundesnetzagentur und den Behörden geführt. Der Chemiegigant bezieht sein Gas bislang hauptsächlich aus Russland.

Gleichzeitig arbeite der Konzern daran, Gas einzusparen, sagte Brudermüller weiter. Wo dies umsetzbar sei, werde Gas beispielsweise durch Öl ersetzt. "Soweit technisch möglich" komme das Unternehmen mit diesen Maßnahmen "gut voran". So könne beispielsweise die Produktionsanlage des Konzerns im brandenburgischen Schwarzheide seinen gesamten Bedarf an Strom und Dampf mit Heizöl decken. Für die Anlage in Ludwigshafen sei dies jedoch nur "teilweise" möglich.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu plant im kommenden Jahr Einsparungen in Höhe von 54 Milliarden Euro. Dabei solle die Steuerlast gleich bleiben, sagte Lecornu in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Le Figaro". Für 2027 strebe er ein Defizit von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts an, sagte Lecornu - ein Ziel, das Finanz- und Wirtschaftsminister Roland Lescure vor wenigen Tagen noch als unrealistisch bezeichnet hatte.

Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett

Das Bundeskabinett wird den Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch in der kommenden Woche auf den Weg bringen. In der nächsten Sitzung am Mittwoch komme der Plan auf die Kabinettsliste, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin. "Damit unser Sozialstaat für die da ist, die ihn wirklich brauchen. und nicht für diejenigen, die ihn ausnutzen." Der Plan von Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD), der sich vor allem gegen Sozialleistungsmissbrauch durch EU-Bürger richtet, stieß bei Verbänden auf ein gemischtes Echo.

Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die geplanten Sozialreformen verteidigt und dabei insbesondere junge Menschen in den Blick genommen. "Wir holen jetzt nach, was wir längst hätten machen müssen", sagte Merz am Donnerstag in Berlin. "Und die Sozialdemokraten gehen mit uns diesen Weg."

Drohender Streik: Micron-Beschäftigte in Taiwan lehnen Bonus von 68 Monatsgehältern ab

Angesichts eines drohenden Streiks hat der US-Chiphersteller Micron Technology seinen Beschäftigten in Taiwan eine Bonuszahlung von 68 Monatsgehältern angeboten - der Belegschaft ist das aber nicht genug. Hunderte Beschäftigte folgten am Donnerstag einem Aufruf der Gewerkschaften und versammelten sich zu einer Protestkundgebung am Micron-Werk in Taoyuan.

Textgröße ändern: