The National Times - Regierung will Deutschland mit Startup-Strategie zur "Gründerrepublik" machen

Regierung will Deutschland mit Startup-Strategie zur "Gründerrepublik" machen


Regierung will Deutschland mit Startup-Strategie zur "Gründerrepublik" machen
Regierung will Deutschland mit Startup-Strategie zur "Gründerrepublik" machen / Foto: © AFP

Die Ampel-Regierung will mit einer Startup-Strategie die Rahmenbedingungen für junge Unternehmen in Deutschland und Europa verbessern. "Ich möchte Deutschland zur Gründerrepublik machen", sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Mittwoch in Berlin. Er kündigte auch ein Zukunftsfinanzierungsgesetz an, mit dem jungen Unternehmen der Zugang zum Kapitalmarkt erleichtert werden soll.

Textgröße ändern:

Lindner sagte, es mangele in Deutschland weder an privatem Kapital noch an guten Ideen für Geschäftsgründungen. "Woran es mangelt ist, dass beides zusammen kommt."

Mit der Startup-Strategie will die Bundesregierung die Finanzierungsmöglichkeiten für Jungunternehmen stärken, auch die Kapitalbeteiligung von Mitarbeitern soll erleichtert werden. Auf diese Weise soll Startups die Personalgewinnung erleichtert werden. Auch Gründerinnen sollen künftig gezielt gefördert werden.

Geplant sind zudem Maßnahmen zum Bürokratieabbau, Geschäftsgründungen sollen vereinfacht und digitalisiert werden. Auch Ausgründungen aus der Wissenschaft sollen gefördert und bei öffentlichen Aufträgen verstärkt auf die Kompetenzen von Startups zurückgegriffen werden.

Der Vorsitzende des Bundesverbands Deutsche Startups, Christian Miele, bezeichnete die Strategie als "gute Arbeitsgrundlage für die kommenden Jahre." Eine Strategie sei jedoch nur so gut wie ihre Umsetzung. "Hier darf sich die Bundesregierung nicht hinter Prüfaufträgen verstecken." Um Deutschland zu einem Weltmarktführer in Sachen Startups zu machen, brauche es "mehr Mut und Entschlossenheit", erklärte Miele.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu plant im kommenden Jahr Einsparungen in Höhe von 54 Milliarden Euro. Dabei solle die Steuerlast gleich bleiben, sagte Lecornu in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Le Figaro". Für 2027 strebe er ein Defizit von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts an, sagte Lecornu - ein Ziel, das Finanz- und Wirtschaftsminister Roland Lescure vor wenigen Tagen noch als unrealistisch bezeichnet hatte.

Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett

Das Bundeskabinett wird den Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch in der kommenden Woche auf den Weg bringen. In der nächsten Sitzung am Mittwoch komme der Plan auf die Kabinettsliste, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin. "Damit unser Sozialstaat für die da ist, die ihn wirklich brauchen. und nicht für diejenigen, die ihn ausnutzen." Der Plan von Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD), der sich vor allem gegen Sozialleistungsmissbrauch durch EU-Bürger richtet, stieß bei Verbänden auf ein gemischtes Echo.

Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die geplanten Sozialreformen verteidigt und dabei insbesondere junge Menschen in den Blick genommen. "Wir holen jetzt nach, was wir längst hätten machen müssen", sagte Merz am Donnerstag in Berlin. "Und die Sozialdemokraten gehen mit uns diesen Weg."

Drohender Streik: Micron-Beschäftigte in Taiwan lehnen Bonus von 68 Monatsgehältern ab

Angesichts eines drohenden Streiks hat der US-Chiphersteller Micron Technology seinen Beschäftigten in Taiwan eine Bonuszahlung von 68 Monatsgehältern angeboten - der Belegschaft ist das aber nicht genug. Hunderte Beschäftigte folgten am Donnerstag einem Aufruf der Gewerkschaften und versammelten sich zu einer Protestkundgebung am Micron-Werk in Taoyuan.

Textgröße ändern: