The National Times - Industrie meldet deutlich mehr Aufträge

Industrie meldet deutlich mehr Aufträge


Industrie meldet deutlich mehr Aufträge
Industrie meldet deutlich mehr Aufträge / Foto: © AFP

Angesichts von mehreren Großbestellungen hat sich die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe zum Jahresende deutlich verbessert: Das Ordervolumen kletterte im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Berufung auf vorläufige Daten mitteilte. Der Anstieg ist demnach vor allem auf Großaufträge bei der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau zurückzuführen. Ohne Großaufträge legte der Auftragseingang nur um 0,9 Prozent zu.

Textgröße ändern:

In der Herstellung von Metallerzeugnissen stieg das Ordervolumen den Angaben zufolge um 30,2 Prozent, der Maschinenbau verzeichnete ein Plus von 11,5 Prozent. Zuwächse meldeten auch die Unternehmen in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (plus 9,8 Prozent) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (plus 5,7 Prozent).

Die Unternehmen der Autoindustrie hingegen verzeichneten um 6,3 Prozent weniger Aufträge, wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte. Gegenüber dem hohen Niveau des Vormonats November sahen auch die Firmen im Bereich Sonstiger Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) ein Minus von 18,7 Prozent.

Den Statistikern zufolge kamen 9,7 Prozent mehr Aufträge aus Ländern außerhalb der Eurozone sowie 10,7 Prozent mehr aus dem Inland. Die Bestellungen aus anderen Ländern innerhalb der Eurozone sanken um 0,6 Prozent.

"Bereits seit einigen Monaten führen inländische Großaufträge – insbesondere in Verbindung mit öffentlichen Beschaffungen im Rahmen der Modernisierung der Bundeswehr wie auch mit Aufträgen im Rahmen des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität – zu Ausschlägen bei den monatlichen Auftragseingängen", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. "Angesichts der handels- und geopolitischen Unwägbarkeiten" gebe es aber eher schwächere und schwankende Auftragseingänge aus dem Ausland.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im ersten Halbjahr so viele Beschwerden über Verspätungen und Ausfälle von Flug- und Bahnreisen eingegangen wie noch nie: In den sechs Monaten bis Ende Juni erreichten rund 29.000 Schlichtungsanträge die Stelle - das sei ein bisheriger Höchststand, teilte sie am Samstag mit. Vier von fünf Anträge auf Schlichtung betreffen Flüge.

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass es im Zusammenhang mit den neuen automatisierten Grenzkontrollen der EU "noch viel zu tun" gibt. "Wir arbeiten mit den Mitgliedstaaten daran, dass diese technischen Probleme gelöst werden", versicherte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz im irischen Cork. Die Kontrollen führen seit Ende vergangenen Jahres an europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen.

Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

Gegen den Sparkurs bei Mercedes-Benz haben am Freitag tausende Beschäftigte protestiert. An den Kundgebungen an mehreren Standorten des Autobauers nahmen nach Angaben der IG Metall mehr als 33.000 Beschäftigte teil, nach Angaben von Mercedes waren es circa 16.000. Die Gewerkschaft kündigte ähnliche Proteste auch bei anderen Autoherstellern und Zulieferern in den kommenden Wochen an - etwa bei Volkswagen.

Textgröße ändern: