The National Times - Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"


Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"
Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand" / Foto: © AFP/Archiv

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Textgröße ändern:

Nahe Cremona war ein Teil des Flussbetts des Po ausgetrocknet und Sandbänke waren immer deutlicher zu sehen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP am Freitag beobachtete. Die Abflussmenge des Flusses lag am Mittwoch, dem 1. Juli, bei 278 Kubikmetern pro Sekunde gegenüber einem Durchschnitt von 929 Kubikmetern pro Sekunde an diesem Datum zwischen 1991 und 2020.

Im Po-Delta ist Salzwasser aus der Adria inzwischen 25 Kilometer flussaufwärts vorgedrungen und verhindert teilweise die Bewässerung der Felder. Der Agrarsektor im Piemont sei gezwungen "Entscheidungen darüber zu treffen, welche Kulturen angebaut werden sollen", erklärte die ADBPO.

Der Lago Maggiore am Fuß der Alpen verliert der ADBPO zufolge täglich vier Zentimeter und ist derzeit nur zu 48 Prozent gefüllt. Am Donnerstag hatte die Region Venetien wegen der Dürre bereits den Notstand ausgerufen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Extremwetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen infolge des menschengemachten Klimawandels an Intensität und Häufigkeit zunehmen.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Social Media Verbot: Von der Leyen schlägt Altersgrenze von 13 Jahren vor

Onlineplattformen wie Instagram, Snapchat und Tiktok könnten in der EU für Kinder unter 13 Jahren verboten werden. "Keine sozialen Netzwerke unter 13 Jahren, kein eigenes Nutzerkonto unter 15 Jahren", forderte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Straßburg. Am Donnerstag will sie einen konkreten Gesetzesvorschlag vorlegen, der dann in die Verhandlungen im Europaparlament und im Rat der EU-Länder geht.

Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren weltweite Ungleichheit

Dutzende frühere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihre Nachfolger in einem offenen Brief zur Eindämmung extremer Ungleichheit aufgerufen. "Die Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten ist schlicht zu groß geworden", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag, und zu dessen Unterzeichnern auch der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gehört.

Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren in Ungleichheit

Dutzende frühere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihre Nachfolger in einem offenen Brief zur Eindämmung extremer Ungleichheit aufgerufen. "Die Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten ist schlicht zu groß geworden", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag, und zu dessen Unterzeichnern auch der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gehört.

ÖPNV-Vergleich: Deutschland fällt in Europa leicht auf Rang fünf zurück

Deutschland ist in einem europaweiten ÖPNV-Ranking der Umweltschutzorganisation Greenpeace leicht zurückgefallen - maßgeblich wegen der Verteuerung des Deutschlandtickets. In dem Vergleich von 30 Ländern, der unter anderem auf der Bezahlbarkeit der Fahrkarten basiert, rutschte die Bundesrepublik um einen Rang auf Platz fünf ab. Die Spitzenplätze belegten erneut Malta und Luxemburg, wo der öffentliche Nahverkehr kostenlos ist. "Doch auch in Slowenien und Österreich fährt man heute günstiger als in Deutschland", erklärte Greenpeace am Mittwoch.

Textgröße ändern: