The National Times - "Playboy"-Umfrage: Stress und schlechte Nachrichten sorgen für Sex-Flaute

"Playboy"-Umfrage: Stress und schlechte Nachrichten sorgen für Sex-Flaute


"Playboy"-Umfrage: Stress und schlechte Nachrichten sorgen für Sex-Flaute
"Playboy"-Umfrage: Stress und schlechte Nachrichten sorgen für Sex-Flaute / Foto: © AFP/Archiv

Stress und schlechte Nachrichten schlagen auf das Liebesleben der Deutschen. In einer am Dienstag in München veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Magazins "Playboy" nannte das fast jeder Zweite als einen Grund für eine aktuelle Sex-Flaute. Andere machen die Ablenkung durch digitale Medien dafür verantwortlich, viele wissen aber auch schlicht keinen Grund für ihre Lustlosigkeit.

Textgröße ändern:

Etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) der in festen Partnerschaften lebenden Frauen und Männer gaben demnach an, mehrmals im Monat Sex zu haben. In einer gleichlautenden Umfrage zu Beginn des Vorjahres waren dies noch 74 Prozent. Auch die befragten Singles erleben nach eigenem Bekunden derzeit eine Sex-Flaute. Bei ihnen sank der Anteil der Frauen und Männer, die mehrmals im Monat Sex haben, binnen eines Jahres von 26 Prozent auf 17 Prozent.

Als eine Grund dafür nennt fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) zunehmendem Stress – beruflich, privat sowie aufgrund der negativen Nachrichtenlage. Elf Prozent sehen auch in der wachsenden Ablenkung durch digitale Medien eine Ursache für die abnehmende sexuelle Aktivität. 42 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer empfinden sich ohne Angabe von Gründen in letzter Zeit als lustloser.

Trotz eines weniger aktiven Liebeslebens bezeichnen sich aber knapp zwei Drittel (68 Prozent) der Paare in der Umfrage als sexuell zufrieden. Das sind mehr als im Vorjahr (59 Prozent). Bei den Singles sank der Anteil der sexuell Zufriedenen von rund 33 Prozent im Vorjahr auf aktuell 24 Prozent. Befragt wurden zu Jahresbeginn 1056 Frauen und Männer.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Studie: Tarifbeschäftigte entscheiden sich eher für mehr Zeit als für mehr Geld

Bei einer Wahlmöglichkeit im Tarifvertrag entscheiden sich die Beschäftigten einer Studie zufolge eher für eine zeitliche Entlastung als für einen höheren Verdienst. Besonders häufig wählten Frauen diese Option, wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag mitteilte. Auch Beschäftigte in Betrieben, "die ein belastendes Arbeitsklima haben oder wenig für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tun", entscheiden sich demnach überdurchschnittlich häufig dafür.

Wirtschaftsweise Grimm offen für Sparvorschläge von CDU-Wirtschaftsrat

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die jüngsten Sparvorschläge des Wirtschaftsrats der CDU begrüßt. Es gehe um "eine Summe von Vorschlägen, die schon alle in die richtige Richtung zielen", sagte Grimm am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Es sei eine politische Einigung dazu notwendig, welche davon umgesetzt werden. "Was aber passiert ist, dass einige gleich wieder skandalisiert werden."

Statistikbehörde: Mehr als 13 Millionen Menschen sind armutsgefährdet

In Deutschland gelten 13,3 Millionen Menschen als armutsgefährdet. Das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag unter Berufung auf Daten zu Einkommen und Lebensbedingungen im Jahr 2025 mitteilte. Dieser Anteil war damit höher als im Jahr zuvor. 2024 hatten 15,5 Prozent ein Einkommen unterhalb der sogenannten Armutsgefährdungsgrenze.

US-Richter erlaubt Fortsetzung von weiterem von Trump gestoppten Windkraftprojekt

Ein US-Bundesrichter hat im Fall eines weiteren, von Präsident Donald Trump gestoppten Windkraftprojekts an der US-Ostküste dessen Fortsetzung ermöglicht. Der dänische Energiekonzern Örsted erklärte am Montag, die Arbeiten am Offshore-Windpark Sunrise Wind bei New York würden "sofort" wieder aufgenommen. Das eigentliche Gerichtsverfahren um das Projekt wird derweil fortgesetzt.

Textgröße ändern: