The National Times - Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet

Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet


Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet
Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet / Foto: © AFP

Die Unternehmen im deutschen Einzelhandel haben im vergangenen Jahr etwas mehr Umsatz gemacht als zunächst geschätzt. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden korrigierte am Montag seine vorläufigen Angaben von Anfang Januar um 0,3 Prozentpunkte nach oben. Preisbereinigt legte der Einzehandelsumsatz demnach um 2,7 Prozent zu. Ohne Berücksichtigung der Inflation betrug das Plus 3,8 Prozent.

Textgröße ändern:

Der Anstieg ist damit deutlich stärker als im Vorjahr, was allerdings zum Teil auf einen Sondereffekt zurückgeht: Durch eine Umstrukturierung kamen die Umsätze eines Onlinehandelsunternehmen dazu, die zuvor nicht in Deutschland erfasst worden waren.

Der Sondereffekt machte sich demnach im ersten Halbjahr bemerkbar: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legten die Umsätze hier preisbereinigt um 3,8 Prozent zu. Im zweiten Halbjahr waren es dann noch 1,7 Prozent. Im Jahr 2024 war der Gesamtjahresumsatz um 1,1 Prozent gestiegen.

Insgesamt lag das Umsatzniveau im vergangenen Jahr noch etwas unter dem Rekordjahr 2021. Besonders bemerkbar machte sich hier das Weihnachtsgeschäft: Zwar legten die Umsätze im Dezember 2025 nach noch vorläufigen Monatszahlen preisbereinigt um 3,2 Prozent zu. Im Vergleich zu Dezember 2021 waren es jedoch vier Prozent weniger.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Ex-OpenAI-Forscher: "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten"

Die führenden US-KI-Entwickler täuschen nach Auffassung des früheren OpenAI-Forschers Daniel Kokotajlo mit ihrer Forderung nach Regulierung für künstliche Intelligenz den Wunsch nach mehr Kontrolle nur vor. Anthropic, OpenAI, X und Google betrieben lediglich "Safety Washing", sagte Kokotajlo dem "Spiegel". Zugleich forderte der heutige Leiter des "AI Futures Project" im kalifornischen Berkeley die KI-Entwicklung von OpenAI oder Anthropic staatlich massiv einzuschränken. "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten."

Warren Buffett legt Verwaltungsratsvorsitz seiner Investmentfirma nieder

Es ist ein Rückzug auf Raten: US-Investor Warren Buffett, bekannt als "Orakel von Omaha", legt auch den Verwaltungsratsvorsitz seiner Holding Berkshire Hathaway nieder. Der 96-Jährige bleibe aber Mitglied des Verwaltungsrats und sei zudem zum "Ehrenpräsidenten" ernannt worden, teilte Berkshire Hathaway am Freitag mit. Buffett war zum 1. Januar bereits als Geschäftsführer ausgeschieden.

Anthropic: KI wird zunehmend für Entwicklung neuer KI-Systeme eingesetzt

KI-Systeme könnten sich in der Zukunft selbst bauen: Dem KI-Unternehmen Anthropic zufolge wird bei der Entwicklung neuer KI-Modelle zunehmend KI selbst eingesetzt. Der Chatbot Claude des US-Unternehmens habe im August rund 26 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Anthropic übernommen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Claude könne noch nicht "vollständig autonom" arbeiten. Doch einen Großteil seiner Aufgaben erledige es weitgehend selbstständig unter menschlicher Aufsicht.

CDU-Generalsekretärin: Bis zu 25 Cent Entlastung beim Spritpreis

Die Beratungen in der Regierungskoalition über eine Entlastung vom hohen Spritpreis dauern an - CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann nannte erstmals konkrete Zahlen: "Eine Entlastung um irgendwie 21, 23, 25 Cent der Liter, finde ich, ist schon eine spürbare Entlastung", sagte sie. Die CDU ist für eine Mehrwertsteuersenkung, SPD-Chef Lars Klingbeil nicht dagegen. Der ADAC, das Handwerk und der DGB plädierten dagegen für eine Stromsteuersenkung.

Textgröße ändern: