The National Times - Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Januar nur bei 52,1 Prozent

Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Januar nur bei 52,1 Prozent


Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Januar nur bei 52,1 Prozent
Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Januar nur bei 52,1 Prozent / Foto: © AFP/Archiv

Der strenge Winter mit Schnee und Eis hat dafür gesorgt, dass die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) im Januar auf nur 52,1 Prozent abgesackt ist. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Montag, die Bahn bestätigte die Zahl.

Textgröße ändern:

"Der Januar war in Teilen Deutschlands der schneereichste seit mehr als 15 Jahren", sagte ein Bahn-Sprecher der Zeitung. Infolge des Wintersturms "Elli" seien 3000 Kilometer Schienennetz im Norden zeitweise nicht befahrbar gewesen. 5000 Mitarbeitende seien täglich auf den Strecken unterwegs gewesen, um vor allem eingefrorene Weichen vom Eis zu befreien.

Die Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr hatte im Oktober mit 51,5 Prozent einen historischen Tiefpunkt erreicht. Im Schnitt des Jahres 2025 lag sie bei 60,1 Prozent. Bahn-Chefin Evelyn Palla peilt für dieses Jahr eine Pünktlichkeit von 60 Prozent an.

Die Bahn steckt tief in der Krise. Große Teile der Infrastruktur sind marode und störanfällig, die Pünktlichkeitswerte insbesondere im Fernverkehr leiden darunter. Mit Investitionen des Bundes in Höhe von 23 Milliarden Euro im Jahr 2026 und dem von Bahnchefin Palla eingeleiteten Reformkurs des Konzerns soll die Trendwende eingeläutet werden.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet

Die Unternehmen im deutschen Einzelhandel haben im vergangenen Jahr etwas mehr Umsatz gemacht als zunächst geschätzt. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden korrigierte am Montag seine vorläufigen Angaben von Anfang Januar um 0,3 Prozentpunkte nach oben. Preisbereinigt legte der Einzehandelsumsatz demnach um 2,7 Prozent zu. Ohne Berücksichtigung der Inflation betrug das Plus 3,8 Prozent.

Streiks im öffentlichen Nahverkehr haben begonnen

Auf den Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hin haben am Montag bundesweit Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr begonnen. Beschäftigte legten mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder, wie ein Verdi-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. In allen Bundesländern außer in Niedersachsen bleiben Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen von kommunalen Verkehrsbetrieben vielerorts im Depot. Der Streik soll den ganzen Tag dauern.

Bierabsatz sinkt weiter - Stärkster Rückgang seit 1993

Der Absatz von Bier ist im vergangenen Jahr in Deutschland erneut gesunken - und zwar deutlich: Der Rückgang um sechs Prozent im Vorjahresvergleich war der stärkste seit Beginn der Zeitreihe 1993, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte der Deutsche Brauer-Bund die Zahl.

Verdi: Bundesweite Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr begonnen

Auf den Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hin haben am Montag bundesweite Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr begonnen. Beschäftigte legten mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder, wie ein Verdi-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Damit will die Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben Druck auf die Arbeitgeber machen.

Textgröße ändern: