The National Times - Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen

Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen


Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen
Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar nach vorläufigen Daten wieder stärker gestiegen. Das Statistische Bundesamt taxierte die Teuerungsquote im Vergleich zum Vorjahresmonat am Freitag in einer ersten Schätzung auf 2,1 Prozent - nach 1,8 Prozent im Dezember. Demnach stiegen vor allem die Lebensmittelpreise wieder deutlich stärker als zum Jahresende.

Textgröße ändern:

Nahrungsmittel wurden im Januar im Jahresvergleich um 2,1 Prozent teurer, wie das Statistikamt mitteilte. Im Dezember hatte der Anstieg dagegen bei nur 0,8 Prozent gelegen.

Die Preise für Energie dagegen sanken im Januar um 1,7 Prozent und damit deutlich stärker als im Dezember. Im Vormonat hatte der Rückgang 1,3 Prozent betragen.

Dienstleistungen waren wie in den Vormonaten ein Treiber der Inflation: Hier legten die Preise im Januar um 3,2 Prozent zu. Im Oktober, November und Dezember waren sie sogar um jeweils 3,5 Prozent gestiegen.

Die endgültigen Ergebnisse für Januar veröffentlicht das Statistische Bundesamt am 17. Februar.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Inflation zieht im Januar an: Verbraucherpreise steigen um 2,1 Prozent

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar wieder stärker gestiegen. Die Inflationsrate kletterte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung noch bei 1,8 Prozent gelegen. Analysten erklärten den Sprung vor allem mit dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise.

Deutsche Wirtschaft Ende 2025 um 0,3 Prozent gewachsen

Etwas besser als erwartet: Deutschlands Wirtschaft ist im letzten Quartal des vergangenen Jahres um 0,3 Prozent gewachsen. Vor allem die privaten und staatlichen Konsumausgaben legten von Oktober bis Dezember zu, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit. Das ist laut Analysten eine gute Ausgangsbasis für eine wirtschaftliche Erholung 2026.

Trump nominiert Kevin Warsh als nächsten US-Zentralbankchef

US-Präsident Donald Trump hat das ehemalige Mitglied des US-Zentralbankrates, Kevin Warsh, als neuen obersten Notenbanker der USA vorgeschlagen. Er kenne Warsh schon seit Langem und gehe davon aus, dass er einen "großartigen" Chef der Federal Reserve abgeben werde, erklärte Trump am Freitag im Kurznachrichtendienst Truth Social. Das Mandat des derzeitigen Fed-Chefs Jerome Powell endet am 15. Mai.

Panama entzieht Hongkonger Betreiberfirma Lizenz für Kanal

Vor dem Hintergrund des Strebens der USA nach mehr Einfluss in Lateinamerika hat das Oberste Gericht von Panama dem Hongkonger Unternehmen CK Hutchison die Lizenz für den Betrieb des Panamakanals entzogen. Die Gesetze, auf deren Basis CK Hutchison zwei der fünf Häfen des Kanals betreibt, seien "verfassungswidrig", entschied das Gericht am Donnerstag. Aus Peking kam Protest.

Textgröße ändern: