The National Times - Wohnungbau legt zu: Zahl der Genehmigungen im November erneut gestiegen

Wohnungbau legt zu: Zahl der Genehmigungen im November erneut gestiegen


Wohnungbau legt zu: Zahl der Genehmigungen im November erneut gestiegen
Wohnungbau legt zu: Zahl der Genehmigungen im November erneut gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Der Wohnungsbau in Deutschland legt weiter zu. Im November stieg die Zahl der erteilten Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,5 Prozent auf 20.100, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das waren 2200 Baugenehmigungen im Wohnungsbau mehr als im Vergleichsmonat 2024. Bauindustrie und Wohnungswirtschaft sprachen von einer guten Nachricht, sehen aber weiterhin einen immensen Rückstand beim Wohnungsbau.

Textgröße ändern:

Die Zahl der genehmigten Neubauwohnungen stieg der Behörde zufolge im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,4 Prozent beziehungsweise 1800 auf 16.300. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, nahm um 12,6 Prozent beziehungsweise 400 auf 3800 zu.

Über das Jahr 2025 hinweg wurde zwischen Januar und November der Bau von insgesamt 215.500 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 11,3 Prozent oder 21.900 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die deutsche Bauindustrie sieht darin nach drei Jahren stark rückläufiger Wohnungsbaugenehmigungen einen "Lichtblick". "Aber: Wir dürfen uns auf den derzeitigen leichten Positivmeldungen nicht ausruhen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller.

Müller verwies auf den aktuellen Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts für den Wohnungsbau, wonach die Unternehmen die Lage nach wie vor schlecht einschätzen. "Viele Unternehmen warten noch immer auf eine nachhaltige Belebung", betonte er.

"Der zarte Aufschwung der vergangenen Monate nimmt weiter Fahrt auf", erklärte auch Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. Allerdings klaffe noch immer "eine riesige Lücke zwischen Genehmigungen und Bedarf im Land". In diesem Jahr würden voraussichtlich nur 225.000 Wohnungen fertiggestellt, das sei angesichts des massiven Wohnungsbedarfs "dramatisch wenig".

Auch die Wohnungsunternehmen verwiesen auf den nach wie vor hohen Bedarf. "Genehmigungen allein lösen die Wohnungsfrage nicht", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. "Entscheidend ist, dass aus ihnen auch tatsächlich gebaut wird." Hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und langwierige Verfahren belasteten weiterhin die Neubautätigkeit, insbesondere beim bezahlbaren Wohnungsbau.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Werkstatt und Restaurant: Dienstleistungen treiben Verbraucherpreise weiter an

Dienstleistungen wie die Autoreparatur, Fahrscheine und der Restaurantbesuch haben im vergangenen Jahr erneut besonders für den Anstieg der Verbraucherpreise gesorgt. Die Inflationsrate lag 2025 bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit eine erste Schätzung bestätigte. "Die Entwicklung der Verbraucherpreise hat sich damit stabilisiert", erklärte die Präsidentin der Behörde, Ruth Brand.

In Frankreichs Haushaltsstreit zeichnet sich Misstrauensvotum ab

Im Streit um den Haushalt für das laufende Jahr zeichnet sich in Frankreich das nächste Misstrauensvotum gegen die Regierung ab. Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu will sich am Freitagabend äußern, in welcher Form der Haushaltsentwurf verabschiedet werden soll, wie sein Büro mitteilte. Der für die Beziehungen zum Parlament zuständige Minister Laurent Panifous hatte in der Nacht zu Freitag die Haushaltsdebatte in der Nationalversammlung ausgesetzt und eine Verabschiedung ohne abschließende Abstimmung in Aussicht gestellt. "Wir haben uns endgültig von einem Kompromiss entfernt, den eine Mehrheit der Abgeordneten unterstützen würde", bemerkte er.

Dienstleistungen treiben Anstieg der Verbraucherpreise weiterhin an

Dienstleistungen wie die Autoreparatur und der Restaurantbesuch haben im vergangenen Jahr erneut besonders für den Anstieg der Verbraucherpreise gesorgt. Die Inflationsrate lag 2025 bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit eine erste Schätzung bestätigte. "Die Entwicklung der Verbraucherpreise hat sich damit stabilisiert", erklärte die Präsidentin der Behörde, Ruth Brand.

USA senken Zollsatz für Taiwan auf 15 Prozent - China lehnt Einigung "entschieden" ab

Die USA haben in einer Handelseinigung mit Taiwan die Zölle für den Inselstaat auf 15 Prozent gesenkt. Taiwan habe im Gegenzug "neue Direktinvestitionen von insgesamt mindestens 250 Milliarden Dollar" (rund 215 Milliarden Euro) in den USA zugesagt, erklärte das US-Handelsministerium am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Taiwan verkündete am Freitag, es werde der "weltweit wichtigste" Chip-Hersteller bleiben. China lehnte die Zolleinigung zwischen den USA und dem selbstverwalteten Taiwan entschieden ab.

Textgröße ändern: