The National Times - Vietnam meldet acht Prozent Wirtschaftswachstum 2025 trotz US-Zöllen

Vietnam meldet acht Prozent Wirtschaftswachstum 2025 trotz US-Zöllen


Vietnam meldet acht Prozent Wirtschaftswachstum 2025 trotz US-Zöllen
Vietnam meldet acht Prozent Wirtschaftswachstum 2025 trotz US-Zöllen / Foto: © AFP

Die vietnamesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um voraussichtlich acht Prozent gewachsen. Das Statistikamt in Hanoi veröffentlichte am Montag eine erste Schätzung des Bruttoinlandsproduktes. Das erwartete Wachstum wäre das stärkste seit 2022 - und dies trotz hoher Zölle von US-Präsident Donald Trump, die das südostasiatische Land besonders hart treffen. 2023 hatte das vietnamesische BIP um 5,1 Prozent und 2024 um 7,1 Prozent zugelegt.

Textgröße ändern:

Vietnam ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Asiens. Sein Exportvolumen legte den vorläufigen Daten zufolge im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 475 Milliarden Dollar (rund 407 Milliarden Euro) zu. Die Importe, vor allem aus China, stiegen um 19 Prozent auf 455 Milliarden Dollar (390 Milliarden Euro).

Vietnam exportiert besonders viel in die USA. Trump hatte das Land deshalb mit einem sehr hohen Zollsatz von über 40 Prozent belegt. Im Juli vereinbarten die beiden Länder einen niedrigeren Satz von 20 Prozent. Im Gegenzug öffnete Hanoi seinen Markt für US-Produkte, etwa für Autos.

"Trotz der potenziellen Risiken im Zusammenhang mit den von den Vereinigten Staaten verhängten Zöllen hat Vietnam dank des starken Konsums seines Binnenmarktes, des Wachstums der Unternehmensinvestitionen und der öffentlichen Ausgaben Widerstandsfähigkeit bewiesen", erklärte Chad Ovel, Partner bei der Private-Equity-Gesellschaft Mekong Capital.

A.Wood--TNT

Empfohlen

Stromversorgung in Kuba zusammengebrochen - Regierung: Ölvorräte aufgebraucht

Wegen massiver Energieengpässe ist in Kuba erneut großflächig die Stromversorgung zusammengebrochen. Die von Russland gelieferten Ölreserven seien nun "aufgebraucht", sagte Energieminister Vicente de la O Levy am Donnerstag im Staatsfernsehen. Nahe der Hauptstadt Havanna kam es wegen der Stromausfälle zu Protesten, die auf der kommunistischen Karibikinsel eher selten sind. Die Krise hatte sich in den vergangenen Wochen durch die US-Blockade der venezolanischen Öllieferungen verschärft.

Reform des Heizungsgesetzes stößt auf gemischtes Echo

Die vom Bundeskabinett beschlossene Reform des Heizungsgesetzes der Ampel-Regierung ist auf ein gemischtes Echo gestoßen. Wirtschaftsverbände begrüßten nach dem Beschluss vom Mittwoch grundsätzlich die Änderungen, die den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen weiter möglich machen sollen, sahen aber eine Reihe offener Fragen. Umweltschützer beklagten einen Rückschritt in der Klimapolitik, der die Heizkosten in die Höhe treiben werde.

Akkodis im HFS Horizons Report 2026 für agentic AI Services ausgezeichnet

Das globale Analystenhaus positioniert Akkodis als „Enterprise Innovator" im Bereich agentic AI Services

Grünes Licht des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Freitag antreten

Der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump für die Leitung der einflussreichen Notenbank Fed, Kevin Warsh, kann das Amt am Freitag antreten. Der Senat in Washington bestätigte den 56-Jährigen am Mittwoch für vier Jahre an der Spitze der Federal Reserve (Fed). Die Entscheidung der Senatoren fiel mit 54 zu 45 Stimmen.

Textgröße ändern: