The National Times - Pünktlichkeit in Bahnfernverkehr in vergangenem Jahr auf 60 Prozent gesunken

Pünktlichkeit in Bahnfernverkehr in vergangenem Jahr auf 60 Prozent gesunken


Pünktlichkeit in Bahnfernverkehr in vergangenem Jahr auf 60 Prozent gesunken
Pünktlichkeit in Bahnfernverkehr in vergangenem Jahr auf 60 Prozent gesunken / Foto: © AFP/Archiv

Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn hat im vergangenen Jahr einen neuen Tiefstand erreicht. Sie lag 2025 nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" bei 60,1 Prozent und war damit noch niedriger als 2024 mit 62,5 Prozent. Ein Bahnsprecher bestätigte der Zeitung demnach die Zahlen für das abgelaufene Jahr.

Textgröße ändern:

"Auch wenn über Nacht keine Wunder zu erwarten sind, startet die Deutsche Bahn nun in eine neue Phase", sagte der Sprecher dem Blatt. Das Unternehmen solle "leistungsstärker" und "verlässlicher" werden und und sei "entschlossen, die Qualität für die Fahrgäste dauerhaft und spürbar zu verbessern".

Mit Investitionen des Bundes in Höhe von 23 Milliarden Euro im Jahr 2026 und dem von der neuen Bahnchefin Evelyn Palla eingeleiteten Reformkurs des Konzerns solle nun die Trendwende eingeläutet werden, sagte der Sprecher.

Die Bahn steckt tief in der Krise. Große Teile der Infrastruktur sind marode und störanfällig, die Pünktlichkeitswerte insbesondere im Fernverkehr, aber zunehmend auch im Regionalverkehr leiden darunter.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Industrie erhält im Mai nach deutlichem Minus wieder etwas mehr Aufträge

Nach einem deutlichen Minus hat sich die Auftragslage der deutschen Industrie im Mai etwas besser entwickelt. Vor allem wegen einer Reihe von Großaufträgen legte der Auftragseingang für das Verarbeitende Gewerbe im Vergleich zum April um 1,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich ergibt sich weiterhin ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr ein sattes Plus um 6,2 Prozent.

Linken-Chefin: Klingbeil muss "Aufrüstungsspirale" beenden

Vor der geplanten Verabschiedung des Haushaltsentwurfs im Bundeskabinett hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) dazu aufgefordert, die steigenden Rüstungsausgaben einzudämmen. "Der Finanzminister muss einen Weg eigentlich vorlegen, wie er die Aufrüstungsspirale stoppen kann", sagte Schwerdtner am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Für ihre Partei sei soziale Sicherheit mehr als nur Aufrüstung.

SPD-Sozialexperte fordert Zehn-Jahres-Frist bis zu Abschaffung der "Rente mit 63"

Der SPD-Sozialexperte Bernd Rützel hat eine zehnjährige Übergangsfrist bis zu einer Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte gefordert. "Wer 55 ist, muss sich darauf verlassen, mit 65 ohne Abschläge in Rente gehen zu können, wenn er 45 Versicherungsjahre voll hat", sagte Rützel der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. Auch die Vorsitzende der Rentenkommission der Bundesregierung, Constanze Janda, hält demnach eine Übergangsfrist für geboten.

Opec+ erhöht abermals die Ölförderquote

Die sieben wichtigsten Mitgliedstaaten der Opec+ wollen ihre Ölförderquote abermals anheben. Saudi-Arabien, Russland und fünf weitere Länder beschlossen am Sonntag angesichts positiver Signale für die Schifffahrt in der Straße von Hormus, ab August "die Produktion um 188.000 Barrel pro Tag anzupassen", teilte die Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec+) mit. Schon vor einem Monat war die Förderquote um die gleiche Menge für den Juli angehoben worden.

Textgröße ändern: