The National Times - Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie in kaum einem EU-Land

Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie in kaum einem EU-Land


Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie in kaum einem EU-Land
Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie in kaum einem EU-Land / Foto: © AFP

Alkoholische Getränke sind in Deutschland so billig wie in kaum einem anderen EU-Land. Die Preise für alkoholische Getränke im deutschen Einzelhandel lagen im Oktober 14 Prozent unter dem EU-Schnitt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Demnach ist Alkohol nur in Italien noch billiger.

Textgröße ändern:

Mit Abstand am teuersten sind alkoholische Getränke in Finnland, das Preisniveau liegt dort 110 Prozent über dem EU-Schnitt, wie das Amt weiter mitteilte. Sehr teuer ist Alkohol zudem in Schweden und Irland. Deutlich über dem EU-Schnitt liegen auch die Griechenland, Kroatien und die baltischen Staaten. Unterdurchschnittlich teuer, aber dennoch teurer als in Deutschland ist Alkohol etwa in Tschechien und Österreich. In etwa im Schnitt liegen Frankreich, die Niederlande und Rumänien.

Beim Konsum liegt Deutschland den Angaben nach mit 11,2 Litern reinem Alkohol pro Jahr und Kopf im oberen Drittel der EU-Staaten. Ähnlich viel wird in Frankreich und Portugal getrunken. An der Spitze im Ranking stehen hier Rumänien (17,1 Liter), Lettland (14,7 Liter) und Tschechien (13,7 Liter). Am wenigsten Alkohol wird in Griechenland (7,0 Liter), Malta (6,2 Liter) und Zypern (5,2 Liter) getrunken.

Die Daten zum Alkoholkonsum stammen den Angaben nach von der Weltgesundheitsorganisation und beziehen sich auf das Jahr 2022. Demnach ist der Alkoholkonsum in Deutschland innerhalb von zehn Jahren deutlich zurückgegangen. 2012 lag er noch bei 12,1 Liter pro Kopf.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Trotz Kritik: Wirtschaftsministerin Reiche will Förderung von Solaranlagen stutzen

Trotz starker Kritik an bereits vor Wochen bekannt gewordenen Entwürfen hält Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) daran fest, die Förderung privater Solaranlagen stark zu reduzieren. Die garantierte Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen soll wegfallen und Betreiber kleiner Anlagen sollen ihren Strom selbst vermarkten, wie es am Freitag aus Kreisen von Reiches Ministeriums hieß. Eine entsprechende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes befinde sich nun in der "Frühkoordinierung" mit den anderen Ressorts.

Völkermord an Jesiden: Dschihadist in Paris in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt

Wegen Beteiligung am Völkermord an der Volksgruppe der Jesiden ist in Paris ein französischer Dschihadist in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Schwurgericht befand Sabri Essid am Freitag des Völkermords, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und der Mittäterschaft bei diesen Verbrechen für schuldig. Es wird angenommen, dass Essid, der sich in Syrien der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen hatte, tot ist.

Russische Schattenflotte: Französische Marine setzt Öltanker im Mittelmeer fest

Die französische Marine hat im Mittelmeer einen Öltanker aufgebracht, der auf der EU-Liste für Schiffe der russischen Schattenflotte steht. Am Freitagmorgen hätten Soldaten die "Denya" abgefangen und geentert, die der russischen Schattenflotte angehöre, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron im Onlinedienst X. Der Iran-Krieg werde Frankreich nicht von einer weiteren Unterstützung der Ukraine abhalten, schrieb Macron weiter.

Wirtschaftsministerium für erhebliche Einschnitte bei Förderung privater Solaranlagen

Das Bundeswirtschaftsministerium schlägt erhebliche Einschnitte bei der Förderung privater Solaranlagen vor. Die garantierte Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen soll wegfallen, wie es am Freitag aus Kreisen des Ressorts von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hieß. Betreiber neuer Anlagen sollen ihren Strom zudem selbst vermarkten müssen.

Textgröße ändern: