The National Times - Nicht individuell genug: James-Bond-Figur Miss Moneypenny bekommt keinen Schutz

Nicht individuell genug: James-Bond-Figur Miss Moneypenny bekommt keinen Schutz


Nicht individuell genug: James-Bond-Figur Miss Moneypenny bekommt keinen Schutz
Nicht individuell genug: James-Bond-Figur Miss Moneypenny bekommt keinen Schutz / Foto: © AFP/Archiv

Miss Moneypenny ist nicht individuell genug: Der Name der fiktiven Sekretärin aus dem James-Bond-Universum bekommt keinen Werktitelschutz, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschied. Eine norddeutsche Firma darf mit "Moneypenny" und "My Moneypenny" also weiter für Dienstleistungen wie Assistenz oder Buchhaltung werben. (Az. I ZR 219/24)

Textgröße ändern:

In den Bond-Filmen ist Miss Moneypenny die Sekretärin von Bonds Vorgesetztem M. Eine US-Firma, welche die Rechte an den Filmen verwaltete, klagte gegen die Nutzung durch das deutsche Unternehmen. Inzwischen liegen Vertriebsrechte und künstlerische Leitung von James Bond beim Onlinegroßhändler Amazon.

Die Klage hatte schon vor dem Oberlandesgericht Hamburg keinen Erfolg. Nun bestätigte der BGH das Hamburger Urteil. Um eine Filmfigur schützen zu lassen, muss diese eine gewisse Selbstständigkeit gegenüber dem Werk haben, wie der Vorsitzende Richter Thomas Koch ausführte.

So könne sie beispielsweise ein charakteristisches Aussehen oder Eigenschaften haben oder typische Verhaltensweisen zeigen. Die Sekretärin Miss Moneypenny habe aber keinen ausreichend individualisierten Charakter mit unverwechselbarer Persönlichkeit, erklärte der BGH.

A.Wood--TNT

Empfohlen

Neuer Chef der Meyer Werft sieht Kreuzfahrtschiffbauer auf gutem Kurs

Der neue Chef der Meyer Werft, André Walter, sieht das finanziell angeschlagene Traditionsunternehmen auf einem guten Kurs. "Die Werft hatte finanzielle und wirtschaftliche Probleme, das ist bekannt. Aber es gibt einen klaren Plan, um da herauszukommen, und den arbeiten wir jetzt konsequent ab", sagte der 60-Jährige ehemalige Airbus-Manager der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Samstagsausgabe). Der Kreuzfahrtschiffbauer habe eine "sehr gute Zukunftsperspektive".

Google-KI Gemini hat während eines Tests Cyberattacken ausgeführt

Inmitten der Debatte über die Gefahren durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) hat auch Google einen Sicherheitsvorfall beim Test seines KI-Modells Gemini gemeldet. Gemini habe Cyberangriffe auf mehrere Websites ausgeführt, teilte die Google-Managerin Heather Adkins am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Hackerangriffe, die sich im Mai ereignet hatten, waren im Juli von Google entdeckt worden. Zunächst hatte das "Wall Street Journal" über die Vorfälle berichtet.

Grüne kritisieren Tankrabatt als "Wahnsinn"

Die Grünen im Bundestag haben die Einigung zwischen Bund und Länder auf einen Tankrabatt von 17 Cent bis Jahresende als "Wahnsinn" kritisiert. "Der Tankrabatt ist zurück. Was für ein Wahnsinn", sagte Fraktionsvize Andreas Audretsch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben). "Das Geld muss im Geldbeutel der Menschen ankommen, nicht in den Taschen der Ölkonzerne", fügte er hinzu.

Regierungskreise: Einigung auf neuen Tankrabatt und Spritpreisdeckel

Die schwarz-rote Koalition hat sich wegen der hohen Preise an den Zapfsäulen auf einen neuen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel geeinigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend aus Regierungskreisen erfuhr, soll der Tankrabatt bis Jahresende gelten. Für die Zeit danach ist ein Spritpreisdeckel geplant.

Textgröße ändern: