The National Times - U-Bootbauer TKMS nach Abspaltung von Thyssenkrupp in MDax aufgenommen

U-Bootbauer TKMS nach Abspaltung von Thyssenkrupp in MDax aufgenommen


U-Bootbauer TKMS nach Abspaltung von Thyssenkrupp in MDax aufgenommen
U-Bootbauer TKMS nach Abspaltung von Thyssenkrupp in MDax aufgenommen / Foto: © AFP

Der U-Bootbauer TKMS ist am Donnerstag in den MDax aufgenommen worden. Die ehemalige Marinesparte von Thyssenkrupp hatte im Oktober einen erfolgreichen Börsenstart hingelegt, nachdem der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp sie abgespalten und an die Börse gebracht hatte. Der MDax bildet die Entwicklung der 50 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland hinter den 40 Dax-Konzernen ab.

Textgröße ändern:

Die Aufnahme in den MDax "bestätigt TKMS' strategische Positionierung als maritimes Powerhouse - das einzige vollständig integrierte Systemhaus für maritime Verteidigung in Europa", erklärte das Unternehme. "Das ist ein starkes Signal für unsere Investoren, unsere Kunden und Partner sowie unsere Mitarbeitenden", ergänzte TKMS-Chef Oliver Burkhard.

TKMS hat nach eigenen Angaben weltweit 9100 Mitarbeiter, 3300 davon am deutschen Hauptstandort in Kiel. Weitere Werften betreibt das Unternehmen in Wismar sowie im brasilianischen Itajaí. TKMS profitiert als Rüstungsunternehmen derzeit stark von den gestiegenen Rüstungsausgaben in vielen Ländern.

Die Abspaltung von Thyssenkrupp war im Zuge einer Umstrukturierung geschehen. Der Konzern soll eine Finanzholding werden, die weiterhin Beteiligungen an eigenständigen Unternehmen unter ihrem Dach hält. Der Konzern will daher alle seine Geschäftsbereiche verkaufen oder abspalten, darunter auch die kriselnde Stahlsparte und die Autozuliefersparte.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Haushaltsstreit: Trump will ICE-Mitarbeiter an Flughäfen einsetzen

Im Streit um die Bezahlung des Sicherheitspersonals an Flughäfen hat US-Präsident Donald Trump einen baldigen Einsatz von Mitarbeitern der Einwanderungsbehörde ICE in Aussicht gestellt. Sollten die oppositionellen Demokraten nicht umgehend eine Vereinbarung im Haushaltsstreit unterzeichnen, werde er die "brillanten und patriotischen ICE-Mitarbeiter an die Flughäfen versetzen", schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dort würden sie "für Sicherheit sorgen, wie man es noch nie zuvor gesehen hat".

Trump: Iran hat 48 Stunden für Öffnung von Straße von Hormus - Sonst werden Kraftwerke zerstört

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein Ultimatum von 48 Stunden für die Öffnung der Straße von Hormus gesetzt und andernfalls mit einer Zerstörung der Energieanlagen des Landes gedroht. "Wenn der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden ab genau diesem Zeitpunkt vollständig und ohne Bedrohung öffnet, werden die USA seine verschiedenen Kraftwerke angreifen und zerstören", erklärte Trump am Samstagabend (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social.

BKA-Präsident Münch offen für strengere Altersgrenzen bei Social-Media-Nutzung

BKA-Präsident Holger Münch ist offen für strengere Altersgrenzen bei der Social-Media-Nutzung. "In den sozialen Netzwerken gibt es bis heute keinen Jugendschutz", sagte Münch den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem am Samstag veröffentlichten Interview. Er halte die Debatte um Altersbeschränkungen daher für "nachvollziehbar".

US-Jury: Elon Musk hat Aktionäre vor dem Kauf von Twitter getäuscht

Der Tech-Multimilliardär Elon Musk hat nach Auffassung einer US-Jury vor seinem Kauf von Twitter im Jahr 2022 die Aktionäre des Onlinedienstes getäuscht, um den Aktienkurs des Unternehmens zu drücken. Das nach einem dreiwöchigen Prozess vor einem Bundesgericht in San Francisco am Freitag gefällte Urteil bedeutet, dass der reichste Mann der Welt zu Schadenersatzzahlungen in Milliardenhöhe verpflichtet werden könnte. Musk will das Urteil jedoch anfechten.

Textgröße ändern: