The National Times - Ramaphosa: USA wollen nun doch am G20-Gipfel in Südafrika teilnehmen

Ramaphosa: USA wollen nun doch am G20-Gipfel in Südafrika teilnehmen


Ramaphosa: USA wollen nun doch am G20-Gipfel in Südafrika teilnehmen
Ramaphosa: USA wollen nun doch am G20-Gipfel in Südafrika teilnehmen / Foto: © AFP

Kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Südafrika haben die USA südafrikanischen Angaben zufolge ihre Meinung über einen US-Boykott des Gipfels geändert. "Wir haben eine Mitteilung von den USA erhalten", wonach diese "nun doch in irgendeiner Art und Weise am Gipfel teilnehmen" wollen, sagte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa am Donnerstag vor Journalisten. Südafrika hat derzeit die G20-Präsidentschaft inne und ist damit Gastgeber des Gipfels am Wochenende.

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US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Monats bekanntgegeben, aus Kritik an Südafrika keine US-Regierungsvertreter zum G20-Gipfel zu entsenden. Er begründete den Schritt mit angeblichen Menschenrechtsverletzungen im Land.

Die nun verkündete Änderung der US-Position zwei Tage vor Beginn des Gipfels sei ein "positives Zeichen", erklärte Ramaphosa. "Alle Länder sind hier, und die Vereinigten Staaten, die größte Volkswirtschaft der Welt, müssen hier sein." Was die Meinungsänderung der USA nun konkret bedeutet, werde derzeit noch diskutiert.

Die G20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer besteht aus 19 Staaten sowie der EU und der Afrikanischen Union. Ihre Mitglieder machen 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung aus. Südafrika hat die Bekämpfung von wirtschaftlicher Ungleichheit zum zentralen Thema seiner Präsidentschaft gemacht.

Trump hat Südafrika seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar wegen einer Reihe von Themen scharf kritisiert. Er wirft dem früheren Apartheid-Staat insbesondere einen "Genozid" an Weißen vor. Die südafrikanische Regierung besteht ihrerseits darauf, dass weiße Südafrikaner in ihrer Heimat keiner Verfolgung ausgesetzt seien.

S.O'brien--TNT

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