The National Times - Airbus rechnet mit Verdopplung der Zahl der Flugzeuge binnen 20 Jahren

Airbus rechnet mit Verdopplung der Zahl der Flugzeuge binnen 20 Jahren


Airbus rechnet mit Verdopplung der Zahl der Flugzeuge binnen 20 Jahren
Airbus rechnet mit Verdopplung der Zahl der Flugzeuge binnen 20 Jahren / Foto: © AFP/Archiv

Der europäische Flugzeugbauer Airbus rechnet wegen des weltweit weiter zunehmenden Flugverkehrs weltweit mit einer Verdopplung der benötigten Maschinen in den kommenden 20 Jahren. Bis 2041 schätze Airbus den Bedarf auf 39.490 Passagier- und Frachtflugzeuge, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Jahr 2020 zählte die weltweite Flotte demnach 22.880 Maschinen.

Textgröße ändern:

Die Fluggesellschaften benötigen der Airbus-Prognose zufolge mehr Maschinen, zudem müssen sie alte Flugzeuge austauschen. Airbus-Konkurrent Boeing rechnet sogar mit einem noch größeren Bedarf.

Die Corona-Pandemie hat Airbus zufolge keine langfristigen Folgen für den weltweiten Luftverkehr. Ab 2023 bis 2025 werde das Vorkrisenniveau wieder erreicht, schätzt der Flugzeugbauer.

Airbus betonte, die neuesten Flieger verbrauchten 15 bis 20 Prozent weniger Treibstoff und würden damit auch entsprechend weniger CO2 ausstoßen. Der Luftverkehr hat sich zu einer "Nettonullemission" bis 2050 verpflichtet.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Otter statt Churchill? Streit um neue Geldscheine in Großbritannien

Wildtiere statt historischer Persönlichkeiten: Auf den britischen Banknoten für 10, 20 und 50 Pfund sollen statt der Porträts des früheren Premierministers und Weltkriegshelden Winston Churchill und weiterer prominenter Briten künftig Tiere und Pflanzen abgedruckt werden. Die von der britischen Nationalbank verkündete Entscheidung löste am Donnerstag in Teilen der britischen Politik Empörung aus.

Pilotenstreik bei der Lufthansa: Zahlreiche Flüge gestrichen

Wegen des Pilotenstreiks bei der Lufthansa sind am Donnerstag zahlreiche Flüge ausgefallen. "Bis 15 Uhr blieben rund 70 Prozent der Flugzeuge am Boden", erklärte die Pilotengewerkschaft Cockpit (VC), die zu 48-stündigen Arbeitsniederlegungen bei der Kernmarke Lufthansa, ihrer Frachttochter Cargo sowie bei Cityline aufgerufen hatte. Der erste Streiktag verlaufe "besser als erwartet".

Sprit auf "hohem Niveau" wieder leicht billiger - Preisdebatte schwelt aber weiter

Trotz zuletzt leicht gesunkener Spritpreise schwelt die Debatte über hohe Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher an den Zapfsäulen weiter. Während Bundeskartellamtschef Andreas Mundt die Ankündigung der Bundesregierung für neue Regeln nach österreichischem Vorbild bei Preisänderungen an Tankstellen am Donnerstag begrüßte, kritisierten Wirtschaftsforscher das Vorhaben. Tankstellenverbände warnten vor einer Schwächung des Wettbewerbs.

Irans neues Oberhaupt ruft zu fortgesetzter Blockade der Straße von Hormus auf

In seiner ersten Botschaft seit seiner Ernennung hat der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, zu einer fortgesetzten Blockade der vor allem für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus aufgerufen. "Der Hebel der Blockade der Straße von Hormus muss auf jeden Fall genutzt werden", hob Chamenei in seiner am Donnerstag von einer Journalistin des iranischen Staatsfernsehens verlesenen Ansprache hervor. Infolge des Iran-Krieges war der Ölpreis zuletzt weltweit stark gestiegen.

Textgröße ändern: