The National Times - Trump: Indiens Premier Modi hat Kaufstopp für russisches Erdöl zugesichert

Trump: Indiens Premier Modi hat Kaufstopp für russisches Erdöl zugesichert


Trump: Indiens Premier Modi hat Kaufstopp für russisches Erdöl zugesichert
Trump: Indiens Premier Modi hat Kaufstopp für russisches Erdöl zugesichert / Foto: © AFP

Indiens Premierminister Narendra Modi hat US-Präsident Donald Trump zufolge einen Kaufstopp Neu Delhis für russisches Erdöl zugesichert. "Er hat mir versichert, dass kein Erdöl aus Russland gekauft werden wird", sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten im Weißen Haus. "Das kann man nicht sofort tun. Es ist ein bisschen ein Prozess, aber der Prozess wird bald vorbei sein", fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Die indische Regierung bestätigte die Aussagen Trumps zunächst nicht. Modi schien jedoch an einer Verbesserung der Beziehungen zu den USA interessiert, als er am Samstag den neuen US-Botschafter in Indien, den Trump-Verbündeten Sergio Gor, nur wenige Stunden nach dessen Ankunft in Neu Delhi traf. Gor erklärte nach dem Treffen mit Modi, die US-Regierung schätze die Beziehungen mit Indien.

Trump kam im Weißen Haus auch auf seine Beziehung zu Modi zu sprechen. Der indische Premier sei "ein großartiger Mann", sagte der US-Präsident und fügte hinzu: "Er liebt Trump". Er wolle Modis politische Karriere nicht zerstören. "Ich habe Indien seit Jahren beobachtet. Es ist ein unglaubliches Land und jedes Jahr gab es einen neuen Anführer." Sein "Freund" Modi stehe nun bereits sehr lange an der Spitze Indiens.

Washington hatte der indischen Regierung zuletzt vorgeworfen, mit ihrem Kauf russischen Erdöls eine "Geldquelle für die russische Kriegsmaschinerie" zu sein. Seit Ende August werden auf Einfuhren aus Indien daher US-Einfuhrzölle in Höhe von 50 Prozent fällig.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Bericht: Geheime Technik von US-Tarnkappenjet F-35 nach Hongkong umgeleitet

Geheime Technik des hochmodernen US-Tarnkappenjets F-35 ist einem Medienbericht zufolge womöglich China in die Hände gefallen. Die Plattform Politico berichtete am Freitag, dass eine Ladung mit Teilen des Flugzeugs, darunter die Cockpithaube mit der Tarnkappentechnologie, auf dem Weg von Australien in die USA nach Hongkong umgeleitet wurde und seither als vermisst gilt. Der Tarnkappen-Jet F-35 gilt als das modernste Kampfflugzeug der Welt, erst am Freitag nahm Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den ersten Jet für die Bundeswehr in Empfang.

Neuer Chef der Meyer Werft sieht Kreuzfahrtschiffbauer auf gutem Kurs

Der neue Chef der Meyer Werft, André Walter, sieht das finanziell angeschlagene Traditionsunternehmen auf einem guten Kurs. "Die Werft hatte finanzielle und wirtschaftliche Probleme, das ist bekannt. Aber es gibt einen klaren Plan, um da herauszukommen, und den arbeiten wir jetzt konsequent ab", sagte der 60-Jährige ehemalige Airbus-Manager der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Samstagsausgabe). Der Kreuzfahrtschiffbauer habe eine "sehr gute Zukunftsperspektive".

Google-KI Gemini hat während eines Tests Cyberattacken ausgeführt

Inmitten der Debatte über die Gefahren durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) hat auch Google einen Sicherheitsvorfall beim Test seines KI-Modells Gemini gemeldet. Gemini habe Cyberangriffe auf mehrere Websites ausgeführt, teilte die Google-Managerin Heather Adkins am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Hackerangriffe, die sich im Mai ereignet hatten, waren im Juli von Google entdeckt worden. Zunächst hatte das "Wall Street Journal" über die Vorfälle berichtet.

Grüne kritisieren Tankrabatt als "Wahnsinn"

Die Grünen im Bundestag haben die Einigung zwischen Bund und Länder auf einen Tankrabatt von 17 Cent bis Jahresende als "Wahnsinn" kritisiert. "Der Tankrabatt ist zurück. Was für ein Wahnsinn", sagte Fraktionsvize Andreas Audretsch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben). "Das Geld muss im Geldbeutel der Menschen ankommen, nicht in den Taschen der Ölkonzerne", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: