The National Times - Merz unterstützt schwangere Ministerin Hubertz und nennt Anfeindungen "infam"

Merz unterstützt schwangere Ministerin Hubertz und nennt Anfeindungen "infam"


Merz unterstützt schwangere Ministerin Hubertz und nennt Anfeindungen "infam"
Merz unterstützt schwangere Ministerin Hubertz und nennt Anfeindungen "infam" / Foto: © AFP/Archiv

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) gegen Anfeindungen im Zusammenhang mit ihrer Schwangerschaft verteidigt. "Eine Ministerin zu verurteilen, ist infam", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. "Wir müssen Eltern unterstützen. Sie sind das Fundament der Gesellschaft." Hubertz gratulierte er zur Schwangerschaft. Zur Unterstützung von Eltern gehöre die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, schrieb Merz.

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Hubertz hatte ihre Schwangerschaft am Freitag auf ihrem Instagram-Kanal bekanntgegeben. "In großer Vorfreude: Wir bekommen ein Baby!", schrieb die Ministerin.

Am Mittwochabend berichtete sie auf der Plattform Linkedin von Anfeindungen gegen sie im Zusammenhang mit der Schwangerschaft. "Aussagen wie: 'Das arme Kind, es wird nichts von seiner Mutter mitbekommen', 'Mütter sollen an den Herd', oder 'Noch ein Grund, nur AfD zu wählen'" machten sie nachdenklich, schrieb Hubertz. "Doch diese Stimmen übersehen etwas Entscheidendes: Millionen Frauen in Deutschland leben jeden Tag genau diesen Spagat."

Hubertz war im Mai als Bundesministerin vereidigt worden; um den Geburtstermin herum will sie nun einige Monate Babypause machen. Bis Dezember wolle sie ganz normal weiter ihrem Job nachgehen, allerdings mit kleinen Einschränkungen, sagte die rheinland-pfälzische Politikerin dem "Trierischen Volksfreund". "Im Alltag achte ich jetzt mehr auf Ruhephasen zwischendurch", sagte sie. Die Auszeit soll dann von Dezember bis Anfang März dauern: "Ich werde während der Zeit des Mutterschutzes pausieren, Elternzeit nimmt mein Partner."

C.Blake--TNT

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