The National Times - Am liebsten beim Autofahren: Hälfte der Deutschen hört Podcasts

Am liebsten beim Autofahren: Hälfte der Deutschen hört Podcasts


Am liebsten beim Autofahren: Hälfte der Deutschen hört Podcasts
Am liebsten beim Autofahren: Hälfte der Deutschen hört Podcasts / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Fast die Hälfte der Deutschen hört einer Studie zufolge Podcasts. 49 Prozent gaben bei einer am Montag in Berlin veröffentlichten Befragung des Digitalverbands Bitkom an, diese zumindest hin und wieder zu konsumieren.

Textgröße ändern:

Podcasts haben sich demnach in allen Altersklassen etabliert. Bei den Befragten zwischen 16 und 29 Jahren hörten 52 Prozent Podcasts, unter den 30- bis 49-Jährigen und den 50- bis 64-Jährigen jeweils 51 Prozent. In der Altersgruppe ab 65 Jahren hören 44 Prozent zumindest hin und wieder Podcasts.

Insgesamt verbringen die Hörerinnen und Hörer von Podcasts im Schnitt etwa zwei Stunden pro Woche damit. Auch dies ist über alle Altersklassen ähnlich. "Podcasts sind für viele inzwischen so selbstverständlich wie Radio oder Fernsehen – aber persönlicher und flexibler", erklärte Tobias Grimm, Podcast-Experte bei Bitkom. "Sie schaffen es, auch nebenbei Information und Unterhaltung in den Alltag zu integrieren".

44 Prozent der Befragten schalten Podcasts unterwegs im Auto ein, 41 Prozent hören Podcasts zum Einschlafen. 36 Prozent gaben an, Podcasts beim Putzen oder Aufräumen zu hören, 30 Prozent in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Schlicht zum Entspannen ohne Nebentätigkeit hören 29 Prozent Podcasts, beim Sport 25 Prozent, beim Kochen oder Essen jeweils 17 Prozent. Während der Arbeit, Schule oder Uni läuft bei 13 Prozent zumindest hin und wieder ein Podcast, im Badezimmer bei einem Zehntel der Befragten (zehn Prozent). Auf dem Rad hören sieben Prozent Podcasts, beim Spazierengehen zwei, bei der Gartenarbeit ein Prozent.

Für die Umfrage wurden 1.209 Menschen ab 16 Jahren befragt, darunter 595 Hörerinnen und Hörer von Podcasts. Die Befragung fand im Mai und Juni 2025 statt.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

IG Metall fordert Unterstützung für kriselnde Autoindustrie - Kritik auch an Konzernen

Die IG Metall hat an ihrem Automobil-Aktionstag neben Forderungen an die Unternehmen auch die Politik in die Pflicht genommen. Die Gewerkschaft kritisierte am Montag "mangelhafte industriepolitische Rahmenbedingungen" für die Autohersteller auf deutscher und europäischer Ebene. IG-Metall-Chefin Christiane Benner forderte bei einem Auftritt am Stammwerk von Volkswagen in Wolfsburg einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China und eine wirksamere Subventionspolitik der EU.

Textgröße ändern: