The National Times - Chinas Exporte im Juli höher als erwartet - Mehr Waren in die EU und nach Südostasien

Chinas Exporte im Juli höher als erwartet - Mehr Waren in die EU und nach Südostasien


Chinas Exporte im Juli höher als erwartet - Mehr Waren in die EU und nach Südostasien
Chinas Exporte im Juli höher als erwartet - Mehr Waren in die EU und nach Südostasien / Foto: © AFP

Chinas Unternehmen haben im Juli mehr exportiert als erwartet - wegen der hohen US-Importzölle gingen weniger Waren in die USA, stattdessen mehr in die EU und nach Südostasien. Der Wert der gesamten Exporte stieg im vergangenen Monat im Vorjahresvergleich um 7,2 Prozent, wie die chinesischen Zollbehörden am Donnerstag mitteilten. Analysten hatten mit einem Plus von nur 5,6 Prozent gerechnet. Auch die Importe legten mit 4,1 Prozent mehr zu als erwartet.

Textgröße ändern:

Die Ausfuhren in die USA sanken im Juli um 21,7 Prozent im Vergleich zum Juli 2024, wie die Zollbehörden mitteilten. Dafür gingen mehr Waren nach Europa und Asien: Die Exporte in die EU kletterten um 9,2 Prozent im Vorjahresvergleich, in die Länder des Asean-Staatenbundes um 16,6 Prozent. Die USA werfen China vor, Länder in Südostasien als Zwischenstation für ihre Exporte zu nutzen, um so hohe Zölle zu umgehen.

Washington und Peking hatten in ihrem Handelsstreit im Juni eine vorläufige Einigung erzielt. Auf US-Importe aus China werden seitdem 30 Prozent Zoll fällig, auf chinesische Importe aus den USA zehn Prozent. Seitdem wird weiterverhandelt. Die Frist läuft allerdings kommenden Dienstag aus. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Grear sagte, die endgültige Entscheidung treffe US-Präsident Donald Trump.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

Textgröße ändern: