The National Times - Deutlich weniger Spanien-Urlauber im Jahr 2021 als erhofft

Deutlich weniger Spanien-Urlauber im Jahr 2021 als erhofft


Deutlich weniger Spanien-Urlauber im Jahr 2021 als erhofft
Deutlich weniger Spanien-Urlauber im Jahr 2021 als erhofft

Spanien hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Urlauber empfangen als von der Regierung in Madrid erhofft. Insgesamt 31,1 Millionen Touristen aus dem Ausland besuchten das Land, wie die Statistikbehörde INE am Mittwoch bekanntgab. Obwohl Spanien somit im Vorjahresvergleich einen Zuwachs der Urlauberzahlen um 64 Prozent verzeichnete, blieben die Touristenzahlen deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau: 2021 besuchten 63 Prozent weniger Touristen Spanien als im Jahr 2019.

Textgröße ändern:

Die spanische Regierung hatte für das Jahr 2021 auf 45 Millionen Urlauber gehofft. Vor der Pandemie machte der Tourismussektor laut dem Tourismusverband Exeltur Tourism 12,5 Prozent der gesamten spanischen Wirtschaftsleistung aus. Im vergangenen Jahr fiel der Anteil aufgrund von Reisebeschränkungen während der Corona-Pandemie auf lediglich 7,4 Prozent.

Insbesondere die Besucherzahlen aus Großbritannien, die vor der Pandemie den größten Teil der Spanien-Urlauber ausmachten, erholten sich 2021 nur begrenzt. Im vergangenen Jahr kamen lediglich 4,3 Millionen Briten nach Spanien. Das waren zwar rund 36 Prozent mehr als im Vorjahr, 2020 hatte es jedoch einen Rückgang von über 82 Prozent bei den britischen Urlaubern gegeben.

Die meisten Spanien-Urlauber kamen im vergangenen Jahr laut INE aus Frankreich. Insgesamt 5,8 Millionen Franzosen besuchten ihr Nachbarland - ein Plus von 47 Prozent. Noch deutlicher fiel der Zuwachs bei den Deutschen aus: 5,2 Millionen Bundesbürger reisten 2021 nach Spanien, im Vorjahresvergleich ein Plus von 117 Prozent.

Insgesamt gaben Urlauber aus dem Ausland im Jahr 2021 rund 34,8 Milliarden Euro in Spanien aus. Das waren zwar 76 Prozent mehr als im Vorjahr, im Vergleich zu 2019 sank die Zahl jedoch um 62 Prozent.

Die spanische Tourismusministerin Reyes Maroto wies auf die Zahlen aus dem Dezember hin: 2,9 Millionen Touristen besuchten demnach Spanien, "trotz der Unsicherheit, die durch die Omikron-Variante entstanden ist", erklärte sie. "Der Sektor wird seine Erholung im Jahr 2022 fortsetzen", zeigte sich die Ministerin zuversichtlich.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu

Der Chiphersteller Nvidia hat mit seinem Quartalsergebnis die Erwartungen an den Märkten übertroffen. Das vom Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) profitierende US-Unternehmen erzielte zwischen Mai und Juli einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar (82,5 Milliarden Euro), das war mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie Nvidia am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem Umsatz von etwa 92 Milliarden Dollar gerechnet.

Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal

Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach KI-Rechenkraft hat Nvidia im zweiten Geschäftsjahr seine Finanzzahlen deutlich verbessert. Der Umsatz verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf 96,2 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn um 126 Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar stieg. Trotz dieser Ergebnisse sank die Aktie zunächst leicht.

Ex-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe mit 66 Jahren gestorben

Der ehemalige "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe ist tot. Der Schauspieler starb im Alter von 66 Jahren, wie der SWR am Mittwoch in Stuttgart bekannt gab. Hoppe hatte von 1996 bis 2018 den Kommissar Mario Kopper im Ludwigshafener SWR-"Tatort" an der Seite von Ulrike Folkerts alias Lena Odenthal in 57 Filmen gespielt. "Ich bin zutiefst erschüttert, dass mein Kollege und Freund Andi verstorben ist", erklärte Folkerts. Eine "tiefe Freundschaft" habe sie mit dem Kollegen verbunden.

Bill Gates fordert Roboter-Steuer und andere Auflagen für KI

Microsoft-Gründer Bill Gates hat in einem Brandbrief vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) gewarnt. Niemand habe bisher einen Plan, wie sich die Gefahren der Technologie eindämmen ließen, schrieb Gates in einem fast 6000 Wörter langen Essay, der auf seinem Blog veröffentlicht wurde. Er forderte, bestimmte Arbeitsplätze für Menschen zu reservieren - selbst wenn KI die Aufgaben deutlich schneller erledigen könne.

Textgröße ändern: