The National Times - Massiver Stromausfall in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs

Massiver Stromausfall in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs


Massiver Stromausfall in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs
Massiver Stromausfall in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs / Foto: © AFP/Archiv

In Spanien, Portugal und Teilen Südfrankreichs hat es am Montag einen "massiven" Stromausfall gegeben. Millionen Menschen seien betroffen, teilten die Netzbetreiber mit. Die Ursache war zunächst unklar. In Spanien legte der Stromausfall den Bahnverkehr komplett lahm: Ein Blackout habe "zur Unterbrechung des Eisenbahnverkehrs im gesamten Netz geführt", teilte der spanische Schienennetz-Betreiber Adif im Onlinedienst X mit.

Textgröße ändern:

Der spanische Stromnetzbetreiber Red Eléctrica teilte auf X mit, es sei gelungen, im Norden und im Süden des Landes die Stromversorgung wieder herzustellen. "Wir aktivieren" nach der "Panne im System der Halbinsel" die "Pläne zur Wiederherstellung der Stromversorgung in Zusammenarbeit mit den Unternehmen des Sektors", erklärte Red Eléctrica. Die Ursachen für den massiven Stromausfall würden noch analysiert.

Der portugiesische Netzbetreiber REN erklärte, "die ganze iberische Halbinsel" sei betroffen sowie ein Teil Frankreichs. In Portugal sei die Stromversorgung seit 11.33 Uhr (Ortszeit, 12.33 Uhr MESZ) unterbrochen. "Alle Pläne zur Wiederherstellung der Energieversorgung wurden aktiviert - in Zusammenarbeit mit den europäischen Energieproduzenten und Betreibern", fügte REN hinzu.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Verivox: Starker Nachfrage nach neuen Gastarifen - Neukundenpreise noch niedrig

Angesichts des Krieges im Nahen Osten und des Preisanstiegs im Großhandel mit Erdgas ist die Nachfrage nach neuen Gastarifen nach Angaben des Vergleichsportals Verivox sprunghaft angestiegen. Derzeit würden "mehr als doppelt so viele neue Gasverträge abgeschlossen" als noch vor einer Woche, erklärte Verivox am Donnerstag. Bislang zeichnet sich demnach bei den Neukundenpreisen noch kein Preisanstieg ab, was sich aber ändern könnte.

China rechnet mit weniger Wachstum und steigert Verteidigungsausgaben

China hat sich für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 4,5 bis fünf Prozent zum Ziel gesetzt - die niedrigste Prognose seit Jahrzehnten. Zugleich kündigte Peking am Donnerstag eine Steigerung der Verteidigungsausgaben um sieben Prozen an. Die chinesische Wirtschaft kämpft seit einigen Jahren mit dem Übergang von einem auf Produktion und Export fokussierten Modell hin zu einem stärkeren inländischen Konsum.

Ministerpräsidenten machen Druck auf Bund wegen Kommunalfinanzen

Angesichts der Haushaltslage von Ländern und Kommunen fordern die Ministerpräsidenten von der Bundesregierung Bewegung im Streit um eine Reform der Bund-Länder-Finanzen. Der Bund müsse "ein Konnexitätsprinzip einführen - wer bestellt, bezahlt", sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, der rheinland-pfälzische Regierungschef Alexander Schweitzer (SPD), dem Portal Web.de. "Sonst geht für viele Städte und Orte bald das Licht aus", warnte er.

Studie: Mindestlohn in vielen EU-Staaten deutlich gestiegen - auch in Deutschland

Die Mindestlöhne sind in vielen Ländern der Europäischen Union zuletzt deutlich gestiegen. Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag mitteilte, entwickelten sich die Zuwächse "europaweit kräftig - und anders als im Vorjahr gilt das auch für Deutschland". Im Mittel stiegen die Mindestlöhne in der EU demnach nominal, also nicht preisbereinigt, um 5,6 Prozent - nach Abzug der Inflation bleibt ein reales Lohnplus von 2,9 Prozent.

Textgröße ändern: