The National Times - Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen

Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen


Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen
Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen / Foto: © AFP/Archiv

Lufthansa-Chef Carsten Spohr warnt angesichts hoher Flughafengebühren vor weiter schrumpfenden Flugplänen in Deutschland. "Ich mache mir große Sorgen um die Anbindung unseres Wirtschaftsstandorts", sagte Spohr der "Bild am Sonntag". "Die extrem gestiegenen staatlichen Kosten im Luftverkehr führen zu einem weiter schrumpfenden Angebot. Immer mehr Airlines meiden deutsche Flughäfen oder streichen wichtige Verbindungen."

Textgröße ändern:

Fluggesellschaften wie Eurowings und Ryanair haben unter Verweis auf zu hohe Gebühren bereits zahlreiche Flugverbindungen in Deutschland gestrichen. Spohr kritisierte angesichts dessen zusätzlich geplante staatliche Regulierungen.

"Für die nächsten Jahre sind bereits weitere nationale Alleingänge beschlossen – zum Beispiel eine Beimischungsquote für E-Fuels, die es jedoch in ausreichender Menge noch gar nicht gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa. In der Folge sinke "im internationalen Vergleich die Anbindungsqualität vieler wichtiger Wirtschaftsregionen". Durch die Beimischung des synthetischen Kraftstoffes zum Kerosin soll der klimaschädliche CO2-Ausstoß der Flugzeuge verringert werden.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Trotz Fangverboten: Deutsche Ostseefischer dürfen 2027 weiter Hering fischen

Trotz weitreichender Fangverbote dürfen deutsche Ostseefischer im kommenden Jahr weiter geringe Mengen Hering fischen. Die EU-Agrarminister einigten sich am Montag in Luxemburg darauf, die bisherige Ausnahme für kleine Küstenfischer beizubehalten. Die Fischbestände sind seit Jahren stark bedroht, insbesondere im für Deutschland relevanten westlichen Teil der Ostsee schränkt die EU die Fischerei deshalb ein.

"Peinlich" und "Skandal": Kritik an Auftritt von Audi-Chef in den USA reißt nicht ab

Der Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump schlägt weiter hohe Wellen: Arbeitnehmervertreterinnen sowie und Politik übten am Montag scharfe Kritik. IG-Metall-Chefin Christiane Benner bezeichnete den Auftritt als "politisch inakzeptabel". Döllner habe "eklatant" die eigenen Unternehmensregeln verletzt, die ausdrücklich politische Neutralität im Vorfeld von Wahlen verordneten. Das Unternehmen hingegen wies eine parteipolitische Positionierung von sich.

KI-Unternehmen Anthropic warnt in Börsenprospekt vor Risiken

Der US-Konzern für Künstliche Intelligenz (KI), Anthropic, hat seinen mit Spannung erwarteten Börsenprospekt veröffentlicht. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco warnt mögliche Anleger darin vor den Risiken von KI. Nach den am Montag von der Börsenaufsicht SEC veröffentlichten Unterlagen wies Anthropic zuletzt unter dem Strich einen Milliardenverlust aus.

Ab 1. Januar: Berliner Taxifahrer dürfen nicht mehr am BER warten

Taxifahrer aus Berlin dürfen ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) auf Fahrgäste warten. Eine entsprechende Vereinbarung, die seit 2020 bestand, wurde vom Brandenburger Landkreis Dahme-Spreewald zum 31. Dezember dieses Jahres gekündigt, wie die Berliner Senatsverkehrsverwaltung am Montag mitteilte. Der BER liegt auf Brandenburger Territorium. Die Taxis vor Ort sollen künftig ausschließlich von Unternehmen aus der Gemeinde Schönefeld gestellt werden, wie diese mitteilte.

Textgröße ändern: