The National Times - Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen

Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen


Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen
Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen / Foto: © AFP/Archiv

Lufthansa-Chef Carsten Spohr warnt angesichts hoher Flughafengebühren vor weiter schrumpfenden Flugplänen in Deutschland. "Ich mache mir große Sorgen um die Anbindung unseres Wirtschaftsstandorts", sagte Spohr der "Bild am Sonntag". "Die extrem gestiegenen staatlichen Kosten im Luftverkehr führen zu einem weiter schrumpfenden Angebot. Immer mehr Airlines meiden deutsche Flughäfen oder streichen wichtige Verbindungen."

Textgröße ändern:

Fluggesellschaften wie Eurowings und Ryanair haben unter Verweis auf zu hohe Gebühren bereits zahlreiche Flugverbindungen in Deutschland gestrichen. Spohr kritisierte angesichts dessen zusätzlich geplante staatliche Regulierungen.

"Für die nächsten Jahre sind bereits weitere nationale Alleingänge beschlossen – zum Beispiel eine Beimischungsquote für E-Fuels, die es jedoch in ausreichender Menge noch gar nicht gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa. In der Folge sinke "im internationalen Vergleich die Anbindungsqualität vieler wichtiger Wirtschaftsregionen". Durch die Beimischung des synthetischen Kraftstoffes zum Kerosin soll der klimaschädliche CO2-Ausstoß der Flugzeuge verringert werden.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Österreicher Felbermayr soll neues Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen werden

Der österreichische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Felbermayr soll neues Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen werden und die Ökonomin Ulrike Malmendier ersetzen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch auf Vorschlag von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), dem Bundespräsidenten die Berufung von Felbermayr vorzuschlagen, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Er ist Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, davor war er Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.

Anstieg der Spritpreise: Frankreich will Tankstellen kontrollieren

Angesichts der wegen des Iran-Kriegs steigenden Spritpreise hat die französische Regierung Kontrollen an den Tankstellen angekündigt. Damit solle sichergestellt werden, dass der Anstieg der Kraftstoffpreise "angemessen" sei mit Blick auf den Preis für Rohöl, sagte der französische Wirtschaftsminister Roland Lescure am Mittwoch dem Sender France Info. Er habe die Wettbewerbsbehörde beauftragt, diese Kontrollen zu übernehmen, erklärte er.

Frankreich beruft G7-Finanzministertreffen ein

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs plant Frankreich Anfang kommender Woche ein Treffen der G7-Finanzminister und Zentralbankchefs. "Ich habe mit verschiedenen Partnern gesprochen, insbesondere mit US-Finanzminister Scott Bessent", sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Roland Lescure am Mittwoch dem Sender France Info. Dabei habe man sich auf ein Treffen geeinigt, das voraussichtlich Anfang kommender Woche stattfinden solle.

Fünfter Kriegstag: Ölpreis steigt weiter

Am fünften Tag des Iran-Kriegs ist der Ölpreis weiter gestiegen. Im asiatischen Handel legte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Ölsorte Brent am Mittwoch um 2,9 Prozent auf 83,7 Dollar zu. Der Preis für die US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) kletterte um 2,6 Prozent auf 76,5 Dollar.

Textgröße ändern: