The National Times - Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen

Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen


Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen
Lufthansa-Chef: Flugpläne in Deutschland schrumpfen wegen zu hoher Gebühren und Auflagen / Foto: © AFP/Archiv

Lufthansa-Chef Carsten Spohr warnt angesichts hoher Flughafengebühren vor weiter schrumpfenden Flugplänen in Deutschland. "Ich mache mir große Sorgen um die Anbindung unseres Wirtschaftsstandorts", sagte Spohr der "Bild am Sonntag". "Die extrem gestiegenen staatlichen Kosten im Luftverkehr führen zu einem weiter schrumpfenden Angebot. Immer mehr Airlines meiden deutsche Flughäfen oder streichen wichtige Verbindungen."

Textgröße ändern:

Fluggesellschaften wie Eurowings und Ryanair haben unter Verweis auf zu hohe Gebühren bereits zahlreiche Flugverbindungen in Deutschland gestrichen. Spohr kritisierte angesichts dessen zusätzlich geplante staatliche Regulierungen.

"Für die nächsten Jahre sind bereits weitere nationale Alleingänge beschlossen – zum Beispiel eine Beimischungsquote für E-Fuels, die es jedoch in ausreichender Menge noch gar nicht gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa. In der Folge sinke "im internationalen Vergleich die Anbindungsqualität vieler wichtiger Wirtschaftsregionen". Durch die Beimischung des synthetischen Kraftstoffes zum Kerosin soll der klimaschädliche CO2-Ausstoß der Flugzeuge verringert werden.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Ferrari-Aktie rutscht nach Präsentation des ersten Elektromodells deutlich ab

Nach der Vorstellung seines ersten vollelektrischen Modells hat Ferrari an der Börse deutliche Verluste erlitten. Die Aktie des italienischen Luxusautobauers war am Dienstag zeitweise der schwächste Wert an der Mailänder Börse und verlor am Mittag gut sechs Prozent.

Vierjähriger Junge ertrinkt in Ludwigshafener Freibad

Im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen ist ein Kind im Freibad gestorben. Ein Badegast entdeckte den leblosen Vierjährigen am späten Sonntagnachmittag im Nichtschwimmerbecken unter Wasser, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Polizei am Dienstag gemeinsam mitteilten. Das Kind wurde aus dem Wasser gezogen und sofort reanimiert. Wenig später starb der Vierjährige im Krankenhaus.

"Ernsthafte Bedenken" wegen Verhaltens: BP feuert Verwaltungsratschef

Der britische Ölkonzern BP hat seinen Verwaltungsratschef Albert Manifold überraschend gefeuert. BP habe "ernsthafte Bedenken" hinsichtlich der Führungsstandards, der Aufsicht und des Verhaltens innerhalb des Unternehmens, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Verwaltungsrat sei "überrascht und enttäuscht, als er von Versäumnissen bei der Unternehmensführung und Verhaltensproblemen erfuhr, die er für inakzeptabel hält, und hat entschlossen gehandelt", betonte Amanda Blanc, unabhängiges Mitglied des Gremiums.

Krieg und Strukturprobleme: Wirtschaft ächzt laut DIHK unter "Doppelkrise"

Die strukturellen Probleme und die Folgen des Kriegs im Nahen Osten treffen die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht: "Wir stecken in einer Doppelkrise", erklärte die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov, am Dienstag. Der DIHK-Konjunkturumfrage zufolge bewerten die Firmen ihre Lage derzeit so schlecht wie zuletzt in Corona-Zeiten. Dem Ifo-Institut zufolge sanken zuletzt auch die Exporterwartungen der Unternehmen.

Textgröße ändern: