The National Times - "Finanztest" rät zur Absicherung vor steigenden Zinsen per Anschlusskredit

"Finanztest" rät zur Absicherung vor steigenden Zinsen per Anschlusskredit


"Finanztest" rät zur Absicherung vor steigenden Zinsen per Anschlusskredit
"Finanztest" rät zur Absicherung vor steigenden Zinsen per Anschlusskredit

Angesichts der aktuell steigenden Hypothekenzinsen lohnt sich laut "Finanztest" die frühzeitige Planung einer Anschlussfinanzierung. "Wer jetzt einen Anschlusskredit abschließt, kann viel Geld sparen, falls die Zinsen weiter steigen", heißt es in der am Dienstag vorab veröffentlichten neuen Ausgabe der Zeitschrift. Die Immobilienkredite hätten sich im Jahresvergleich bereits verdoppelt - die Konditionen für Anschlusskredite seien jedoch im langfristigen Vergleich noch immer günstig.

Textgröße ändern:

Eigentümer, die sich bereits einige Jahre vor Ende ihrer aktuellen Zinsbindung um eine Anschlussfinanzierung bemühten, könnten sich die aktuell noch günstigen Hypothekenzinsen sichern, empfahl "Finanztest". Die Bank verlange für ein solches Fowarddarlehen zwar einen geringen Zinsaufschlag. Für ein Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung und einer Vorlaufzeit von zwei Jahren werde jedoch bei einem der getesteten Anbieter lediglich ein Aufschlag von 0,1 Prozentpunkten fällig.

Laut "Finanztest" besteht zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot der 67 getesteten Banken, Vermittler und Versicherer ein Unterschied von mehr als einem Prozentpunkt. "Wer vergleicht, kann daher mehr als 10.000 Euro sparen", so die Berechnung.

Ein Wechsel des Kreditinstituts sei unkompliziert und lohne sich häufig, betonte "Finanztest". Mit Konkurrenzangeboten von anderen Kreditgebern ließen sich zudem bei der eigenen Bank bessere Konditionen verhandeln.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Brasilien und Indien unterzeichnen Abkommen zu Seltenen Erden

Indien und Brasilien wollen ihre Zusammenarbeit bei Seltenen Erden und anderen wichtigen Rohstoffen verstärken. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten der indische Premierminister Narendra Modi und der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva am Samstag in Neu Delhi. Die Vereinbarung sei ein "wichtiger Schritt beim Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten", sagte Modi.

CDU fordert Social-Media-Verbot bis 14 Jahre

Die CDU hat sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren ausgesprochen. Die Delegierten nahmen am Samstag mit klarer Mehrheit einen Kompromissvorschlag zu einem Antrag aus Schleswig-Holstein an, der noch eine Altersgrenze von 16 Jahren vorgesehen hatte. Anbietern sollen demnach auch empfindliche Bußgelder drohen, wenn sie keine wirksamen Systeme zur sicheren Altersüberprüfung einführen.

CDU-Parteitag fordert Erhöhung des Elterngelds

Der CDU-Parteitag hat sich für eine Erhöhung des Elterngelds ausgesprochen. Die Delegierten nahmen am Samstag gegen den Willen der Antragskommission einen Antrag der Jungen Union an, der höhere Grundbeträge beim Elterngeld fordert. Gleichzeitig soll demnach die Absenkung der Einkommensgrenze beim Elterngeld zurückgenommen werden.

Spahn verteidigt bei CDU-Parteitag Bilanz von Merz-Regierung

Beim CDU-Parteitag hat Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) die Bilanz der ersten neun Monate der Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) gegen Kritik verteidigt. "Wir haben diesen Politikwechsel in entscheidenden Politikfeldern eingeleitet", sagte Spahn am Samstag in Stuttgart. Er nannte dabei die Verteidigungs- und Migrationspolitik sowie die Innere Sicherheit. Im Wirtschaftsbereich verwies er auf die Senkung der Gastrosteuer und von Energiesteuern sowie die wiedereingeführte Steuerentlastung für Agrardiesel.

Textgröße ändern: