The National Times - UNO: Weltweite Lebensmittelpreise wegen Ukraine-Kriegs auf Rekordniveau

UNO: Weltweite Lebensmittelpreise wegen Ukraine-Kriegs auf Rekordniveau


UNO: Weltweite Lebensmittelpreise wegen Ukraine-Kriegs auf Rekordniveau
UNO: Weltweite Lebensmittelpreise wegen Ukraine-Kriegs auf Rekordniveau

Die weltweiten Lebensmittelpreise haben wegen des Ukraine-Kriegs nach Angaben der UNO den höchsten jemals gemessenen Stand erreicht. Wie die Welternährungsorganisation (FAO) am Freitag mitteilte, stieg der entsprechende Index von Februar bis März dieses Jahres um 12,6 Prozent. Damit erreichte er ein neues Allzeithoch seit Beginn der Messungen im Jahr 1990, nachdem er im Februar schon auf einem Rekordstand war.

Textgröße ändern:

Der Ende Februar von Russland gestartete Angriffskrieg gegen die Ukraine habe "Schockwellen" durch die Märkte geschickt, erklärte die FAO. Die Ukraine und Russland sind wichtige Anbauländer für Getreide, Mais und zum Beispiel Sonnenblumen, die für Speiseöl wichtig sind. Durch den Krieg und Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind Exporte und Lieferketten erheblich gestört.

Die Entwicklung schürt Sorgen vor Nahrungsmittelkrisen bis hin zu Hungersnöten vor allem im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika, wo die Auswirkungen bereits jetzt spürbar sind. Der FAO-Index umfasst die monatliche Veränderung bei der Preisentwicklung für eine Reihe von Rohstoffen und Lebensmitteln.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Reederei-Verband: Mindestens 25 deutsche Schiffe in Golf-Gewässern

Mindestens 25 Schiffe deutscher Reedereien befinden sich derzeit in den Gewässern des persischen Golfs und damit in oder in unmittelbarer Nähe zum Kriegsgebiet. "Darunter sind zwei Kreuzfahrtschiffe mit zusammen etwa 7000 Passagieren an Bord, die die Region durch die Straße von Hormus aus Sicherheitsgründen derzeit nicht verlassen können", erklärte der Verband Deutscher Reeder (VDR) am Montag in Hamburg. Bislang seien deutsche Schiffe und Seeleute "nach aktueller Kenntnislage" nicht angegriffen worden.

EU und Schweiz unterzeichnen Abkommen - Ratizifierung offen

Die Europäische Union und die Schweiz haben ein Handelsabkommen geschlossen und wollen ihre Zusammenarbeit damit dauerhaft vertiefen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin unterzeichneten das Abkommen am Montag in Brüssel. In der Schweiz ist für die Ratifizierung allerdings eine Volksabstimmung nötig - Ausgang offen.

Verband: Wegen Iran-Krieg bereits Schlangen an deutschen Tankstellen

Angesichts des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran rechnen Autobesitzer in Deutschland mit stark steigenden Preisen für Benzin und Diesel - und füllen ihre Tanks noch einmal auf. Der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands, Herbert Rabl, berichtete am Montag von einem großen Andrang an den Tankstellen: "Überall in Deutschland gibt es lange Schlangen an den Tankstellen." Das sei bereits am Sonntag zu beobachten gewesen und werde sich am Montag noch fortsetzen.

Alabali Radovan kritisiert US-Verbot zu NGO-Arbeit für Gleichstellungsprogramme

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat die US-Regierung für die weitere Streichung von Mitteln für Organisationen kritisiert, die sich für Diversität und Gleichstellung einsetzen. "Wer Gleichberechtigung zurückdrängt und Organisationen zum Schweigen bringt, trifft die Schwächsten zuerst - und damit meist vor allem Frauen und Mädchen in den ärmsten Ländern", erklärte Alabali Radovan am Montag in Berlin. Gleiche Rechte und die Entscheidung über den eigenen Körper seien kein Privileg oder eine Ideologie, sondern sie würden für alle gelten.

Textgröße ändern: