The National Times - Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise

Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise


Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise
Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise

Tausende Griechen haben am Mittwoch gegen Preissteigerungen demonstriert. Allein in der Hauptstadt Athen gingen rund 10.000 Menschen auf die Straße, Proteste gab es auch in weiteren großen Städten des Landes. Ein Generalstreik legte den Fähr- und Bahnverkehr lahm.

Textgröße ändern:

Wie im übrigen Europa zieht in Griechenland die Inflation massiv an. Besonders die Kosten für Strom und Heizung und die Mieten sind gestiegen. Im Januar lagen die Preise insgesamt um 6,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor, im Februar bereits um 7,2 Prozent.

Die größten Gewerkschaften des Landes fordern eine Erhöhung des Mindestlohns. Dieser liegt derzeit bei unter 780 Euro monatlich und ist damit einer der niedrigsten der Eurozone. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis kündigte kürzlich ein 1,1 Milliarden Euro schweres Hilfspaket zur Unterstützung einkommenschwacher Haushalte an.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag

Am Dienstag will die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihre Empfehlungen für eine Reform der Altersversorgung vorstellen. Die vorab durchgesickerten Vorschläge lösten bereits eine lebhafte Debatte aus: Gewerkschaften und Arbeitgeber zeigten sich am Montag enttäuscht, von der Opposition kam Kritik. Die Koalitionspartner Union und SPD verteidigten hingegen die Empfehlungen - und warnten davor, das Gesamtpaket zu zerpflücken und dadurch seiner Wirksamkeit zu berauben.

Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben

Der langjährige Chef der US-Zentralbank Federal Reserve, Alan Greenspan, ist tot. Er starb im Alter von 100 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung, wie seine Ehefrau Andrea Mitchell am Montag dem US-Sender NBC News mitteilte. Greenspan war 19 Jahre lang, von 1987 bis 2006, Vorsitzender der Fed.

Berlin und Paris einigen sich zu deutschem Einstieg bei Panzerbauer KNDS

Deutschland und Frankreich haben sich auf eine Beteiligung des Bundes an dem deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS geeinigt. Beide Staaten schlossen am Montag eine entsprechende Vereinbarung, wie der Elysée-Palast in Paris mitteilte. Geplant ist demnach "eine paritätische Aktionärsstruktur zwischen beiden Ländern" mit gleichen Rechten. Regierungssprecher Stefan Kornelius bekräftigte, dass die Bundesregierung eine Beteiligung von 40 Prozent an dem Unternehmen anstrebe, das unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 baut.

Jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland fühlt sich sehr einsam

Etwa jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland fühlt sich sehr einsam. Auch mehrere Jahre nach der Coron-Pandemie habe sich der Anteil der stark einsamen Menschen unter den 21- bis 30-Jährigen mit rund 21 Prozent kaum verringert, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) am Montag in Wiesbaden mitteilte. Unter den 31- bis 54-Jährigen liege dieser Wert mit 14 Prozent deutlich niedriger.

Textgröße ändern: