The National Times - Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise

Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise


Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise
Tausende Griechen demonstrieren gegen explodierende Preise

Tausende Griechen haben am Mittwoch gegen Preissteigerungen demonstriert. Allein in der Hauptstadt Athen gingen rund 10.000 Menschen auf die Straße, Proteste gab es auch in weiteren großen Städten des Landes. Ein Generalstreik legte den Fähr- und Bahnverkehr lahm.

Textgröße ändern:

Wie im übrigen Europa zieht in Griechenland die Inflation massiv an. Besonders die Kosten für Strom und Heizung und die Mieten sind gestiegen. Im Januar lagen die Preise insgesamt um 6,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor, im Februar bereits um 7,2 Prozent.

Die größten Gewerkschaften des Landes fordern eine Erhöhung des Mindestlohns. Dieser liegt derzeit bei unter 780 Euro monatlich und ist damit einer der niedrigsten der Eurozone. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis kündigte kürzlich ein 1,1 Milliarden Euro schweres Hilfspaket zur Unterstützung einkommenschwacher Haushalte an.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Verbraucherstimmung hellt sich zu Jahresbeginn auf

Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn aufgehellt. Sowohl die Konjunktur- und die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung stiegen im Januar, wie das Marktforschungsunternehmen GfK und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) am Mittwoch mitteilten. Der Konsumklima-Index für Februar legte daher um 2,8 Punkte zu - auf minus 24,1 Punkte. Das Niveau bleibe damit niedrig, erklärte NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl.

Antrag an Bundesparteitag: CDU fordert Mindestlohn-Ausnahmen für Saisonarbeiter

Die CDU will offenbar einen erneuten Versuch unternehmen, Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft vom Mindestlohn auszunehmen. "Die CDU Deutschlands setzt sich dafür ein, dass für Saisonkräfte in der Landwirtschaft vom Mindestlohn abgewichen werden kann", hieß es in einem Antrag an den Bundesparteitag im Februar in Stuttgart, dessen Annahme empfohlen wird, wie die "Rheinische Post" (Mittwoch) berichtet.

Bahn und GDL setzen Tarifverhandlungen fort

In Berlin setzen die Deutsche Bahn (DB) und die Lokführergewerkschaft GDL am Mittwoch ihre Tarifverhandlungen fort. Die dritte Runde der laufenden Verhandlungen ist für zwei Tage angesetzt. Bislang hat die DB kein Angebot vorgelegt. Die GDL fordert unter anderem acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten; darin enthalten ist etwa eine Erhöhung der Zulagen.

Wirtschaftsministerin Reiche stellt Jahreswirtschaftsbericht vor

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stellt am Mittwoch (14.30 Uhr) den Jahreswirtschaftsbericht und eine aktualisierte Konjunkturprognose vor. Medienberichten zufolge dürfte die Regierung darin frühere Erwartungen für das Jahr 2026 wieder etwas nach unten korrigieren. In ihrer vorherigen Prognose im Herbst hatte die Bundesregierung noch mit einem Plus von 1,3 Prozent gerechnet.

Textgröße ändern: