The National Times - Amazon bucht 83 Raketenstarts für Satelliten-Internetprojekt Kuiper

Amazon bucht 83 Raketenstarts für Satelliten-Internetprojekt Kuiper


Amazon bucht 83 Raketenstarts für Satelliten-Internetprojekt Kuiper
Amazon bucht 83 Raketenstarts für Satelliten-Internetprojekt Kuiper

Der US-Internetriese Amazon hat bis zu 83 Raketenstarts gebucht, um tausende Satelliten für sein Großprojekt für satellitengestützte Internetverbindungen ins All zu bringen. 18 dieser Starts sollen von dem europäischen Raumfahrtunternehmen Arianespace mit Raketen vom neuen Typ Ariane 6 ausgeführt werden, wie Amazon am Dienstag mitteilte. Unterzeichnet wurden außerdem Vereinbarungen mit dem von Amazon-Gründer Jeff Bezos gegründeten Raumfahrtunternehmen Blue Origin und der United Launch Alliance (ULA) der US-Luft- und Raumfahrtriesen Boeing und Lockheed Martin.

Textgröße ändern:

Mit den 83 Raketenstarts soll über einen Zeitraum von fünf Jahren die Mehrheit von 3236 Satelliten für das Projekt Kuiper ins All gebracht werden, wie Amazon mitteilte. Der Internetriese will mit dem Projekt nach eigenen Angaben "schnelles, erschwingliches Breitband für dutzende Millionen Kunden anbieten", die in Regionen ohne oder mit nur schlechter Internetverbindung leben. Die Satelliten sollen in einer Höhe von rund 600 Kilometern eingesetzt werden.

Angaben zum Preis der Raketenstarts machte Amazon am Dienstag nicht. Der Konzern sprach aber vom größten kommerziellen Auftrag für Raketenstarts der Geschichte.

Arianespace bezeichnet den Auftrag für die 18 Starts mit der Ariane 6 als "großen Moment in der Geschichte" des Unternehmens. Die Nachfolgerin der Ariane 5 soll Ende des Jahres zu ihrem ersten Flug ins All starten. Bislang gab es Aufträge für elf Starts mit der Ariane 6.

Amazon ist nicht der einzige Konzern mit weitreichenden Plänen für satellitengestütztes Internet. Das Projekt Starlink des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk hat bereits mehr als 2000 Satelliten ins All gebracht.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Studie: Hitze durch Klimawandel bedroht Kaffeeernten - und treibt die Preise

Der Klimawandel erhöht einer Studie zufolge die Zahl der Hitzetage in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten der Welt. Dies führe zu geringeren Ernten und höheren Preisen für Verbraucherinnen und Verbraucher, teilte die US-Organisation Climate Central am Mittwoch mit. Die fünf größten Kaffeeanbauländer - Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Äthiopien und Indonesien - verzeichneten demnach im Schnitt 57 zusätzliche Tage mit hohen Temperaturen, die für den Kaffeeanbau schädlich sind.

Bundeskanzler Merz befürwortet Social-Media-Verbot für Minderjährige

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich für ein Social-Media-Verbot für Minderjährige ausgesprochen. Er habe "viel Sympathien für den Vorschlag, den wir jetzt auch auf dem Parteitag diskutieren am kommenden Wochenende und auch für den Vorschlag, der aus der SPD kommt", sagte Merz dem Podcast Machtwechsel in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview.

"Wir standen auf seinen Schultern": Obama würdigt gestorbenen Bürgerrechtler Jackson

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat den gestorbenen Bürgerrechtler Jesse Jackson gewürdigt. Für seine Frau Michelle und ihn sei Jackson ein "wahrer Riese" gewesen, schrieb Obama am Dienstag im Onlinedienst X. "Wir standen auf seinen Schultern", schrieb Obama wörtlich - was so viel heißt wie in die Fußstapfen von jemandem treten.

Wende im Bieterkampf: Warner Bros gibt Paramount noch eine Woche Zeit

Neue Wende im Bieterkampf zwischen Paramount Skydance und Netflix um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros. Discovery (WBD): WBD räumt Paramount noch eine Frist von sieben Tagen ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bis zum 23. Februar habe Paramount die Gelegenheit, sein "bestes und endgültiges Angebot" vorzulegen. Netflix reagierte verschnupft und warf Paramount "Spielchen" vor.

Textgröße ändern: