The National Times - Stiftung Warentest: Nicht alle Powerbanks liefern so viel Energie wie versprochen

Stiftung Warentest: Nicht alle Powerbanks liefern so viel Energie wie versprochen


Stiftung Warentest: Nicht alle Powerbanks liefern so viel Energie wie versprochen
Stiftung Warentest: Nicht alle Powerbanks liefern so viel Energie wie versprochen

Ohne Akku geht nichts: Mit Powerbanks lassen sich Smartphone, Tablet oder Laptop bequem unterwegs aufladen. Im direkten Vergleich von 19 verschiedenen Powerbanks zeigten sich jedoch deutliche Unterschiede bei der nutzbaren Energiemenge und der Ladegeschwindigkeit, wie die Stiftung Warentest am Mittwoch erklärte. Den Sicherheits-Check bestanden hingegen alle Geräte: Die Energiepäckchen explodierten nicht und gerieten nicht in Brand, lediglich der Falltest hinterließ ein paar Spuren.

Textgröße ändern:

"Im Falltest trugen einige kosmetische Macken davon", erklärte der zuständige Projektleiter bei der Stiftung Warentest, Florian Ostermann. "Aber unsere Sicherheitsprüfungen überstanden alle Kandidaten tadellos". Denn die verbauten Lithium-Akkus speichern hohe Energiemengen und stellen damit ein potenzielles Brandrisiko dar.

Die getesteten Geräte hatten eine Nennkapazität von 10.000 bis 20.000 Milliamperestunden (mAh). Verlassen können sich die Verbraucherinnen und Verbraucher auf diese Angabe jedoch nicht: Bei der tatsächlich nutzbaren Energiemenge stellten die Tester große Unterschiede fest.

So lieferte eine Powerbank für 68 Euro mit einer angegeben Kapazität von 20.100 mAh im Test lediglich rund 14.700 mAh - und landete damit auf dem letzten Platz. Für 30 Euro gab es hingegen ein Gerät, das der vom Anbieter versprochenen Leistung deutlich näher kam.

Prinzipiell gilt: Die 10.000 mAh-Powerbanks liefern zwar weniger Energie, sind aber dafür deutlich handlicher. Die Ladegeschwindigkeit hängt dabei auch vom zu ladenden Endgerät ab. Fünf der 10.000-mAh-Powerbanks im Test konnten Geräte auch per Induktion, also kabellos, laden - darunter auch der Testsieger in dieser Produktklasse.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben

Er wurde in den USA zeitweise als "Magier" der Geldpolitik gefeiert und kritisierte auf seine alten Tage Präsident Donald Trump - nun ist der langjährige Chef der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed), Alan Greenspan, mit 100 Jahren gestorben, wie seine Familie am Montag mitteilte. Kritiker werfen ihm vor, mit seiner Niedrigzinspolitik den Boden für die Finanzkrise 2008 und 2009 bereitet zu haben.

Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag

Am Dienstag will die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihre Empfehlungen für eine Reform der Altersversorgung vorstellen. Die vorab durchgesickerten Vorschläge lösten bereits eine lebhafte Debatte aus: Gewerkschaften und Arbeitgeber zeigten sich am Montag enttäuscht, von der Opposition kam Kritik. Die Koalitionspartner Union und SPD verteidigten hingegen die Empfehlungen - und warnten davor, das Gesamtpaket zu zerpflücken und dadurch seiner Wirksamkeit zu berauben.

Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben

Der langjährige Chef der US-Zentralbank Federal Reserve, Alan Greenspan, ist tot. Er starb im Alter von 100 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung, wie seine Ehefrau Andrea Mitchell am Montag dem US-Sender NBC News mitteilte. Greenspan war 19 Jahre lang, von 1987 bis 2006, Vorsitzender der Fed.

Berlin und Paris einigen sich zu deutschem Einstieg bei Panzerbauer KNDS

Deutschland und Frankreich haben sich auf eine Beteiligung des Bundes an dem deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS geeinigt. Beide Staaten schlossen am Montag eine entsprechende Vereinbarung, wie der Elysée-Palast in Paris mitteilte. Geplant ist demnach "eine paritätische Aktionärsstruktur zwischen beiden Ländern" mit gleichen Rechten. Regierungssprecher Stefan Kornelius bekräftigte, dass die Bundesregierung eine Beteiligung von 40 Prozent an dem Unternehmen anstrebe, das unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 baut.

Textgröße ändern: