The National Times - Konsumgüterriese Unilever streicht weltweit 1500 Jobs

Konsumgüterriese Unilever streicht weltweit 1500 Jobs


Konsumgüterriese Unilever streicht weltweit 1500 Jobs
Konsumgüterriese Unilever streicht weltweit 1500 Jobs

Der britische Konsumgüterriese Unilever zieht Konsequenzen aus gescheiterten Übernahmeplänen und streicht weltweit 1500 Jobs. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, handelt es sich vor allem um Managementposten, die im Zuge einer Umstrukturierung wegfallen und die Firmenstruktur "einfacher" und schlanker machen sollen. Das entspreche im Segment der höheren Managerposten einer Reduzierung um 15 Prozent, bei den niedrigeren Stellen um fünf Prozent.

Textgröße ändern:

Unilever mit einer Reihe von Produkten wie Zahnpasta und Schmerzmittel, aber auch der Eismarke Magnum und der Teemarke Lipton, zog damit die Konsequenz aus den gescheiterten Plänen, die Gesundheitspflegesparte des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK) zu übernehmen. Mehrere Offerten des britischen Konzerns stufte GSK als zu niedrig ein. An der Sparte der britischen Firma ist zu fast einem Drittel (32 Prozent) auch der US-Pharmakonzern Pfizer beteiligt.

Unilever wiederum bekräftigte, sein Übernahmeangebot von zuletzt 50 Milliarden Pfund (60 Milliarden Euro) nicht noch einmal erhöhen zu wollen. Von Investoren handelte sich der Konzern viel Kritik an der gescheiterten Übernahme ein, auch der Börsenauftritt litt.

Unilever bekräftigte indes am Dienstag, fünf einzelne Sparten gründen zu wollen, die selbst für ihre Strategie verantwortlich seien. Wachstum bleibe weiterhin eine der obersten Prioritäten des Konzerns und die nun geplanten Änderungen untermauerten dieses Ziel.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Infineon eröffnet in Dresden neue Halbleiterfabrik

Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon eröffnet am Donnerstag ab 11.00 Uhr eine neue Chipfabrik am Standort Dresden - drei Monate früher als ursprünglich geplant. Laut Infineon ist die Fabrik "eine der modernsten Halbleiterproduktionsstätten weltweit". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird einem Regierungssprecher zufolge per Videoschalte ein Grußwort halten, Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) ist vor Ort dabei.

Zeitung: Nach Ende von Tankrabatt rückt offenbar Sprit-Preisdeckel näher

Nach dem Ende des Tankrabatts rückt einem Medienbericht zufolge nun offenbar die Einführung eines Sprit-Preisdeckels näher. Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates habe den Weg freigemacht für staatlich festgelegte Obergrenzen, berichtete die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe). Das Gremium habe sich hinter eine Initiative aus dem Saarland gestellt, in der nach dem Aus des Tankrabatts eine Preisobergrenze für Kraftstoffe gefordert wird.

Von Steuer über Arbeit bis Rente: Koalition einigt sich auf Reformpaket

Die Spitzen der Regierungsparteien haben sich bei ihrem Koalitionsausschuss im Kanzleramt auf ein umfassendes Reformpaket verständigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zum Donnerstag aus Koalitionskreisen erfuhr, gab es eine Einigung auf eine Einkommensteuerreform sowie auf Vorhaben in den Bereichen Rente, Arbeitsmarkt, Wachstum und Bürokratieabbau. Offiziell wollen Kanzler Friedrich Merz (CDU) und die Vorsitzenden von SPD und CSU am Donnerstagvormittag über die Ergebnisse informieren.

Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang

Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS hat seinen Börsengang verschoben. Das Unternehmen wolle angesichts der "Volatilität des europäischen Verteidigungssektors" auf "günstigere Marktbedingungen" warten, teilte der Hersteller des Leopard-2-Kampfpanzers am Mittwochabend mit. Der Börsengang von KNDS in Paris und Frankfurt am Main war in der vergangenen Woche angekündigt worden und sollte den Einstieg des Bundes bei dem Rüstungskonzern ermöglichen.

Textgröße ändern: