The National Times - Britischer Chip-Hersteller Arm kündigt Entlassung von bis zu 15 Prozent der Belegschaft an

Britischer Chip-Hersteller Arm kündigt Entlassung von bis zu 15 Prozent der Belegschaft an


Britischer Chip-Hersteller Arm kündigt Entlassung von bis zu 15 Prozent der Belegschaft an
Britischer Chip-Hersteller Arm kündigt Entlassung von bis zu 15 Prozent der Belegschaft an

Der britische Chip-Entwickler Arm plant die Entlassung von bis zu 15 Prozent der Belegschaft. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, hängt die Entscheidung mit der im Februar gescheiterten Übernahme durch das US-Unternehmen Nvidia zusammen. Wettbewerbsbehörden hatten die Übernahme mit einem Volumen von 40 Milliarden Dollar (36,4 Milliarden Euro) gestoppt. "Wir schätzen, dass zwölf bis 15 Prozent der globalen Belegschaft betroffen sein könnten", erklärte das Unternehmen.

Textgröße ändern:

Laut Medienberichten könnte ein Großteil der gestrichenen Stellen auf die Belegschaften in Großbritannien und den USA entfallen. Wie jedes Unternehmen prüfe Arm "laufend seine Geschäftsstrategie" und leider habe dieser Prozess "Redundanzen bei der globalen Belegschaft" ergeben, erklärte das Unternehmen.

Das 1990 gegründete Unternehmen Arm entwickelt Mikrochips, die wiederum von Unternehmen wie Nvidia, das vor allem Grafikkarten herstellt, produziert und verwendet werden. Wettbewerbsbehörden weltweit hatten Bedenken gegen die Übernahme durch Nvidia angemeldet. Die US-Behörde FTC hatte im Dezember 2021 erklärt, Nvidia als einer der größten Hersteller von Chips weltweit würde mit der Übernahmen die Kontrolle über die von Arm entwickelten Technologien erlangen, die auch von Wettbewerbern Nvidias genutzt würden.

Die japanische SoftBank-Gruppe hatte Arm im Jahr 2016 für 32 Milliarden Dollar gekauft. Nach der gescheiterten Übernahme versucht der Konzern nun, Arm an die Börse zu bringen.

F.Lim--TNT

Empfohlen

"Schöne, saubere Kohle": Trump kündigt 700 Millionen Dollar für fossile Energie an

"Schöne, saubere Kohle": Unter diesem Motto hat US-Präsident Donald Trump Investitionen von 700 Millionen Dollar (rund 603 Millionen Euro) für die Kohleindustrie angekündigt. Damit sollen Kraftwerke in den USA modernisiert, Bergwerke ausgebaut und ein für Exporte bestimmter Containerhafen nördlich von San Francisco errichtet werden.

Lufthansa-Boeing fällt am Flughafen Frankfurt auf die Nase - Keine Fluggäste an Bord

Eine Boeing-Dreamliner der Lufthansa ist am Donnerstag am Flughafen Frankfurt auf die Nase gefallen. Auf einer Parkposition sei "unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs" eingeklappt, teilte die Lufthansa mit. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich Crew- und Bodenmitarbeitende an Bord, von ihnen wurden mehrere verletzt; sie würden derzeit medizinisch versorgt. Fluggäste waren noch nicht eingestiegen.

Warken legt Pflegereform vor - Kritik an Belastung von Betroffenen und Angehörigen

Einsparungen bei Heimkosten, eine höhere Belastung von Gutverdienern und strengere Maßstäbe bei der Pflegebedürftigkeit - mit einem drastischen Sparpaket will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) laut ihrem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Gesetzentwurf die Finanzprobleme in der Pflegeversicherung in den Griff bekommen. Bei Sozialverbänden und Gewerkschaften stößt das Vorhaben auf scharfe Kritik. Sie prangern insbesondere eine einseitige Belastung von Pflegebedürftigen und Angehörigen an.

Vollsperrung der Bonner Autobahnbrücke Bonn: Schnieder kündigt rasche Prüfung an

Nach der Vollsperrung der Autobahnbrücke über den Rhein in Bonn hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) eine rasche Prüfung angekündigt. Er werde einen Lenkungskreis einberufen und alle Beteiligten an einen Tisch holen, "damit wir ohne Zeitverzug zur best- und schnellstmöglichen Lösung kommen", erklärte Schnieder am Donnerstag. Die Bonner Nordbrücke sei eine "Lebensader für die gesamte Region".

Textgröße ändern: