The National Times - Ministerin Schulze dringt auf rasche Hilfen gegen Hungersnot durch Ukraine-Krieg

Ministerin Schulze dringt auf rasche Hilfen gegen Hungersnot durch Ukraine-Krieg


Ministerin Schulze dringt auf rasche Hilfen gegen Hungersnot durch Ukraine-Krieg
Ministerin Schulze dringt auf rasche Hilfen gegen Hungersnot durch Ukraine-Krieg

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) dringt auf ein schnelles internationales Hilfsprogramm gegen eine drohende Hungersnot bei einem Ausfall der Saatgut- und Getreideexporte aus der Ukraine und Russland. "Ich setze mich dafür ein, dass wir abgestimmt mit unseren Partnern die internationalen Unterstützungsprogramme ausweiten, um die drohenden Hungersnöte abzumildern", sagte die SPD-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag.

Textgröße ändern:

"Wer sich jetzt kein Saatgut mehr leisten kann, braucht schnelle Hilfe, damit sich die Situation nicht noch weiter verschlimmert", warnte die Ministerin vor dramatischen Folgen des Kriegs auf Entwicklungsländer. Schulze verwies auf Schätzungen der Vereinten Nationen, wonach als Folge des Kriegs acht bis 13 Millionen Menschen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten hungern müssen.

"Russland und die Ukraine sind zwei der wichtigsten Kornkammern der Welt und versorgen viele Entwicklungsländer mit Weizen und anderen Lebensmitteln", betonte die Ministerin. "Wenn der Krieg Aussaat oder Ernte verhindert, Exportrouten blockiert und Preise in die Höhe treibt, wird sich das unmittelbar auf viele ärmere Länder der Welt auswirken." Dies bedrohe auch die politische Stabilität in vielen importabhängigen Ländern.

Lewis--TNT

Empfohlen

Umweltorganisation T&E: Aufbau von Ladesäulen in Europa geht voran

Der Aufbau von Ladesäulen an europäischen Autobahnen geht nach Einschätzung der Umweltorganisation T&E (Transport & Environment) schnell voran. Westeuropa sei bereits gut abgedeckt, während verbleibende Lücken in Spanien und Osteuropa rasch geschlossen werden könnten, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Übersicht der Organisation. Die EU ist demnach auf Kurs, ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Ukraine: Sechs Tote bei russischem Raketenangriff auf türkisches Frachtschiff

Bei einem russischen Raketenangriff auf ein türkisches Frachtschiff im Schwarzen Meer nahe Odessa sind nach ukrainischen Angaben mindestens sechs Menschen getötet worden. Die ukrainische Marine erklärte am Sonntag, Russland habe die "Golden Leo" mit drei Marschflugkörpern beschossen, als der mit Getreide beladene Frachter dabei gewesen sei, "das Kampfgebiet" zu verlassen.

Mindestens 50 Soldaten in Mali bei Dschihadisten-Angriff getötet

Bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten im Norden Malis sind mindestens 50 Soldaten getötet worden. Wie am Sonntag aus Militärkreisen und von einem der Militärjunta nahestehenden Kommunalpolitiker verlautete, war der Konvoi am Samstag beim Verlassen der strategisch wichtigen Stadt Anefis in einen Hinterhalt geraten.

CDU-Politiker Bosbach: Spahn muss Union monatelange Debatte ersparen

Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) wegen der Entscheidung für eine Leihmutterschaft den baldigen Rücktritt nahegelegt. "Ich hoffe, Jens Spahn erspart der Union, insbesondere der CDU, eine monatelange Debatte über die Frage, ist er noch der Richtige an der Spitze der Fraktion", sagte Bosbach am Samstag im Deutschlandfunk.

Textgröße ändern: