The National Times - Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise

Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise


Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise
Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise

Vor dem Hintergrund rasant gestiegener Gaspreise fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband mehr Unterstützung für Menschen, die auf Wohngeld oder Grundsicherung angewiesen sind. "Die derzeit signifikant steigenden Gaspreise werden sich auch auf andere Güter und Dienstleistungen des täglichen Lebens wie Strom und Lebensmittel auswirken", sagte der Geschäftsführer des Verbands, Werner Hesse, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Textgröße ändern:

Die damit verbundenen drastischen Preissteigerungen könnten sich die Menschen nicht leisten, die auf staatliche Leistungen zur Existenzsicherung angewiesen sind. "Deshalb muss es dringend eine entsprechende Erhöhung des Wohngelds und der Grundsicherung geben."

Der Bundestag hatte im Februar erst einen Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger beschlossen. Außerdem einigte sich die Ampel-Koalition auf eine höhere Pendlerpauschale, einen schnelleren Wegfall der EEG-Umlage und Sonderzahlungen für Bedürftige und von Armut betroffene Kinder.

Angesichts der Erholung der Weltwirtschaft nach der Corona-Krise sind die Preise zuletzt stark gestiegen. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine sorgt für zusätzliche Nervosität an den Märkten und die Angst vor einem Engpass bei Öl und Gas.

E.Cox--TNT

Empfohlen

China: Leistung von Solaranlagen erstmals höher als Leistung von Kohlekraftwerken

China, weltgrößter Treibhausgasproduzent, treibt die Energiewende voran: Ende Juli lag die Leistung aus den Solaranlagen im Land erstmals über der Leistung der Kohlekraftwerke, wie die chinesische Energieagentur am Dienstag mitteilte. Peking strebt an, dass der CO2-Ausstoß von 2030 an sinkt, um bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen.

Schwaches Börsendebüt von Online-Händler Shein in Hongkong

Der Online-Versandhändler Shein hat am Dienstag bei seinem Gang an die Börse in Hongkong einen schwachen Start hingelegt. Bei dem mit Spannung erwarteten Schritt verzeichnete das Unternehmen einen Kursrückgang von acht Prozent, nachdem es damit umgerechnet bis zu 1,5 Milliarden Euro eingenommen hatte. Kurz nach Handelsbeginn notierte der Modekonzern bei umgerechnet 4,91 Euro pro Aktie, der Ausgabepreis lag bei umgerechnet 5,34 Euro.

Deutsche-Post-Konzern wird in DHL umbenannt

Die Deutsche Post legt am Dienstag ihren Konzernnamen ab und heißt ab dann offiziell DHL. Dies war bei der Hauptversammlung in Bonn im Mai zusammen mit einer neuen Konzernstruktur beschlossen worden. Den ursprünglichen Markennamen "Deutsche Post DHL" hatte der Konzern bereits 2023 in "DHL" umgewandelt, damals blieb aber die Konzernbezeichnung "Deutsche Post AG" im Handelsregister bestehen.

Apple-Chef Tim Cook übergibt an seinen Nachfolger John Ternus

Bei dem iPhone-Hersteller Apple steht am Dienstag ein Führungswechsel an: Vorstandschef Tim Cook (65) übergibt seinen Posten an Nachfolger John Ternus. Der 51-jährige Ternus soll den Konzern ins Zeitalter Künstlicher Intelligenz (KI) führen. Cook übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats. Er bleibt damit nach rund 15 Jahren an der Spitze von Apple als eine Art "Mentor" erhalten.

Textgröße ändern: