The National Times - Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise

Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise


Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise
Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise

Vor dem Hintergrund rasant gestiegener Gaspreise fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband mehr Unterstützung für Menschen, die auf Wohngeld oder Grundsicherung angewiesen sind. "Die derzeit signifikant steigenden Gaspreise werden sich auch auf andere Güter und Dienstleistungen des täglichen Lebens wie Strom und Lebensmittel auswirken", sagte der Geschäftsführer des Verbands, Werner Hesse, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Textgröße ändern:

Die damit verbundenen drastischen Preissteigerungen könnten sich die Menschen nicht leisten, die auf staatliche Leistungen zur Existenzsicherung angewiesen sind. "Deshalb muss es dringend eine entsprechende Erhöhung des Wohngelds und der Grundsicherung geben."

Der Bundestag hatte im Februar erst einen Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger beschlossen. Außerdem einigte sich die Ampel-Koalition auf eine höhere Pendlerpauschale, einen schnelleren Wegfall der EEG-Umlage und Sonderzahlungen für Bedürftige und von Armut betroffene Kinder.

Angesichts der Erholung der Weltwirtschaft nach der Corona-Krise sind die Preise zuletzt stark gestiegen. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine sorgt für zusätzliche Nervosität an den Märkten und die Angst vor einem Engpass bei Öl und Gas.

E.Cox--TNT

Empfohlen

ADAC: Jeder vierte Deutsche fährt in den Camping-Urlaub

Die Zahl der deutschen Camping-Urlauber hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Jeder Vierte ab 16 Jahren verreist mittlerweile gerne mit Zelt, Wohnwagen oder übernachtet im Mobilheim, wie aus einer Marktforschungsumfrage hervorgeht, die der ADAC am Donnerstag in München vorstellte. Das entspreche rund 17 Millionen Menschen. Im Vergleich zum Jahr 2023 sei der Anteil um vier Prozentpunkte gestiegen.

US-Chiphersteller Nvidia verdoppelt Quartalsumsatz

Der US-Chipriese Nvidia profitiert weiter vom Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI): Im zweiten Quartal übertraf der Konzern mit einer Verdopplung seiner Umsätze die Markterwartungen und rechnet auch künftig mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Hardware für KI-Rechenzentren. Das US-Technologieportal "The Information" berichtete am Mittwoch zudem, dass Nvidia eine milliardenschwere Übernahme ins Auge fasst und die Programmierplattform Hugging Face kaufen will.

Apobank erzielt im ersten Halbjahr 2026 Überschuss von 52,5 Millionen Euro

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat im ersten Halbjahr 2026 einen Jahresüberschuss von 52,5 Millionen Euro erzielt. Neben dem positiven Ergebnis stiegen die Bilanzsumme auf 53,8 Milliarden Euro sowie die Anzahl der Kunden um rund 3.000 auf knapp 516.800 an. Die Bank verweist auf eine gestiegene Nachfrage nach Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen.

Frei erwartet "Gleichschritt" von Union und SPD bei Fraktionsklausur

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) erwartet von der Klausurtagung der Koalitionsfraktionen ein Signal der Geschlossenheit angesichts der anstehenden Reformvorhaben. Er sei "zuversichtlich", dass Union und SPD bei der Klausur in Münster zu einem "Gleichschritt" finden, um die "enormen Reformvorhaben" umzusetzen, sagte Frei am Donnerstag dem Sender Phönix. Dies gelte auch für die umstrittene Rentenreform: Hier appellierte Frei an die Kompromissbereitschaft der Fraktionen.

Textgröße ändern: