The National Times - Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise

Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise


Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise
Wohlfahrtverband fordert mehr Unterstützung für Bedürftige wegen steigender Preise

Vor dem Hintergrund rasant gestiegener Gaspreise fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband mehr Unterstützung für Menschen, die auf Wohngeld oder Grundsicherung angewiesen sind. "Die derzeit signifikant steigenden Gaspreise werden sich auch auf andere Güter und Dienstleistungen des täglichen Lebens wie Strom und Lebensmittel auswirken", sagte der Geschäftsführer des Verbands, Werner Hesse, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Textgröße ändern:

Die damit verbundenen drastischen Preissteigerungen könnten sich die Menschen nicht leisten, die auf staatliche Leistungen zur Existenzsicherung angewiesen sind. "Deshalb muss es dringend eine entsprechende Erhöhung des Wohngelds und der Grundsicherung geben."

Der Bundestag hatte im Februar erst einen Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger beschlossen. Außerdem einigte sich die Ampel-Koalition auf eine höhere Pendlerpauschale, einen schnelleren Wegfall der EEG-Umlage und Sonderzahlungen für Bedürftige und von Armut betroffene Kinder.

Angesichts der Erholung der Weltwirtschaft nach der Corona-Krise sind die Preise zuletzt stark gestiegen. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine sorgt für zusätzliche Nervosität an den Märkten und die Angst vor einem Engpass bei Öl und Gas.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Nvidia steigt in den Markt für Windows-Laptops ein

Der US-Chiphersteller Nvidia steigt in den Markt für Laptops mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows ein: Nvidia-Chef Jensen Huang kündigte am Montag auf der Computermesse Computex in Taiwan die sogenannten RTX-Spark-Laptops an, die er als "Laptops der nächsten Generation" bezeichnete. Sie sollen leistungsstärker sein als Konkurrenzprodukte. Nvidia tritt damit in den Wettbewerb mit US-Unternehmen wie Intel und AMD.

Medien: Mittel aus Sondervermögen nur zu 74 Prozent ausgeschöpft

Die Bundesmittel aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für die Infrastruktur und Klimaschutz sind im vergangenen Jahr zu 74 Prozent abgeflossen. Das geht aus einem Monitoringbericht des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, der der "Zeit" und dem "Handelsblatt" vorab vorlag und der dem Ausschuss am Montag zugestellt werden sollte. Demnach waren für den Bund Ausgaben in Höhe von 18,9 Milliarden Euro geplant, abgeflossen sind 14 Milliarden.

Forschungsministerin Bär stellt Bafög-Erhöhung zur Disposition - SPD empört

In der schwarz-roten Koalition haben Äußerungen von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zur geplanten Bafög-Erhöhung für Irritationen gesorgt. Die Ministerin machte am Wochenende deutlich, dass sie nicht mehr mit einer baldigen Reform der Ausbildungsförderung rechnet. Die SPD im Bundestag zeigte sich darauf empört und pochte auf die in der Koalition vereinbarte Umsetzung zum Herbst. Bärs Ministerium bekräftigte schließlich diesen Zeitplan.

Weltnichtrauchertag: Drogenbeauftragter fordert deutliche Erhöhung der Tabaksteuer

Anlässlich des Weltnichtrauchertags an diesem Sonntag hat der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), deutlich höhere Preise für Zigaretten und Vapes, also Einweg-E-Zigaretten, gefordert. Der Preis dieser Produkte müsse "spürbar steigen", sagte Streeck der "Rheinischen Post" vom Sonntag.

Textgröße ändern: