The National Times - Wirtschaftsweise schließt Inflationsrate von sechs Prozent für 2022 nicht aus

Wirtschaftsweise schließt Inflationsrate von sechs Prozent für 2022 nicht aus


Wirtschaftsweise schließt Inflationsrate von sechs Prozent für 2022 nicht aus
Wirtschaftsweise schließt Inflationsrate von sechs Prozent für 2022 nicht aus

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer schließt eine Inflationsrate von bis zu sechs Prozent nicht aus. "Angesichts der durch die Krise vermutlich länger anhaltend hohen Energiepreise wird die Inflation in diesem Jahr sicher höher ausfallen, selbst eine fünf oder sechs vor dem Komma kann nicht ausgeschlossen werden", sagte sie der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Samstag. Der Aufschwung werde "in diesem Jahr deutlich schwächer ausfallen" als im vergangenen Herbst prognostiziert.

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Es komme jetzt alles darauf an, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Inflationserwartungen auf niedrigerem Niveau stabilisiere, sagte die Ökonomin. "Die EZB sollte klar machen, dass sie in einer solchen Situation eine Zinserhöhung auch schon in diesem Jahr nicht mehr ausschließt." Gleichzeitig würde es helfen, "wenn die Gewerkschaften jetzt keine allzu hohen Lohnforderungen stellen", sagte Schnitzer weiter.

Zugleich empfahl die Wirtschaftsweise, die Staatsverschuldung weiter zu erhöhen: "Wir müssen in unsere Verteidigungsfähigkeit investieren." Sie unterstütze ausdrücklich die von der Ampel-Koalition vorgesehen Einrichtung eines Sondervermögens für die Bundeswehr. Das Geld solle auch für die Verbesserung unserer Cybersicherheit genutzt werden. "Denn dort droht uns im Westen von einem feindlichen Russland die größte Gefahr", sagte Schnitzer.

R.Campbell--TNT

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