The National Times - Inflation in der Türkei schnellt im Februar weiter in die Höhe

Inflation in der Türkei schnellt im Februar weiter in die Höhe


Inflation in der Türkei schnellt im Februar weiter in die Höhe
Inflation in der Türkei schnellt im Februar weiter in die Höhe

Die Inflation in der Türkei ist auf über 54 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Offiziellen Angaben des türkischen Statistikamts vom Donnerstag zufolge stand die Teuerungsrate im Februar bei 54,4 Prozent, nachdem die Inflation im Januar bereits 48,7 Prozent betragen hatte.

Textgröße ändern:

Die Türkei steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise, in den vergangenen Monaten hatte die Inflation immer neue Höchstwerte erreicht. Die Preissteigerung ist mittlerweile eines der wichtigsten Themen der türkischen Politik.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist jedoch ein erklärter Gegner hoher Zinsen, die als Mittel im Kampf gegen die Teuerung gelten. Erdogan möchte hingegen über niedrige Zinsen Kredite und Investitionen ankurbeln - damit allerdings erhöht sich die Geldmenge im Umlauf weiter.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Opec+-Länder erhöhen nach überraschendem Austritt der Emirate ihre Ölförderquote

Nach dem überraschenden Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der Opec+ haben sieben führende Mitgliedsländer ihre Öl-Förderquote erhöht. Saudi-Arabien, Russland und fünf weitere große Förderländer in der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec+) würden im Juni täglich 188.000 Barrel zusätzlich fördern, kündigte die Organisation am Sonntag auf ihrer Website an. Ob die Vorgabe praktisch umgesetzt werden kann, gilt wegen der Folgen des Iran-Kriegs allerdings als fraglich.

Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Angst vor Handelskrieg

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten höheren Einfuhrzölle auf Autos und Lkw aus der EU haben in Deutschland Angst vor einem Handelskrieg geschürt. Deutsche Industrieverbände riefen am Wochenende dabei zur Deeskalation auf. Der EU-Handelspolitiker Bernd Lange kritisierte das Verhalten Trumps derweil als "schlichtweg inakzeptabel". Schließlich halte die EU sich an das Handelsabkommen mit den USA aus dem vergangenen Jahr und arbeite an der rechtlichen Umsetzung.

Thyssenkrupp setzt Gespräche mit Jindal über Verkauf von Stahlsparte aus

Der Essener Konzern Thyssenkrupp hat die laufenden Gespräche mit dem indischen Stahlkonzern Jindal über einen Verkauf seiner Stahlsparte vorerst ausgesetzt. "Die ursprünglichen Grundannahmen und Voraussetzungen für eine mögliche Veräußerung von thyssenkrupp Steel haben sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert", hieß es in einer Mitteilung von Thyssenkrupp am Wochenende. Es gebe "große Fortschritte" bei der Neuausrichtung des Stahlsegments, hieß unter anderem unter Hinweis auf den mit der IG Metall abgeschlossenen Sanierungstarifvertrag.

Verband: Höchststand bei Investitionen in Batteriespeicher

Bei Investitionen in Batteriespeicher in Deutschland ist nach Angaben des Bundesverbands BSW-Solar im ersten Quartal 2026 ein neuer Höchststand erreicht worden. Von Januar bis März seien mehr als zwei Gigawattstunden (GWh) neue Speicherkapazität in Betrieb genommen worden, hieß es in einer Mitteilung am Sonntag. Der Zubau stationärer Batteriespeicher lag demnach rund 67 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Textgröße ändern: