The National Times - Erzeugerpreise für Rohholz erstmals seit 2015 gestiegen

Erzeugerpreise für Rohholz erstmals seit 2015 gestiegen


Erzeugerpreise für Rohholz erstmals seit 2015 gestiegen
Erzeugerpreise für Rohholz erstmals seit 2015 gestiegen

Die Erzeugerpreise für Rohholz sind 2021 im Jahresvergleich um 14,8 Prozent gestiegen - das war der erste Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2015. Wie das Statistikamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, ist die Steigerung einerseits auf eine gestiegene Nachfrage nach Bauholz zurückzuführen, anderseits stiegen die Exporte von Schnittholz, etwa in die USA.

Textgröße ändern:

Besonders deutliche Anstiege gab es laut Bundesamt bei Nadelbäumen und dort vor allem bei Fichten - das Holz verteuerte sich binnen eines Jahres um 26,2 Prozent. Das hat aber auch mit der großen Menge an Schadholz 2020 und den damit verbundenen sehr niedrigen Preisen für Fichtenholz in diesem Jahr zu tun.

Preissteigerungen gab es auch beim Industrieholz. Dieses in der Regel weniger hochwertige Holz wird weiterverarbeitet und beispielsweise für die Papierherstellung genutzt. Hier stiegen die Preise um 7,2 Prozent und besonders stark bei Nadelbäumen (13,0 Prozent).

Die Preise für Energieholz, das als Rohholz für die energetische Nutzung dient, stiegen 2021 um 6,3 Prozent. Hier führten vor allem die noch deutlich höheren Preise für Öl oder Gas zu einer verstärkten Nachfrage.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Nationaler Sicherheitsrat mit Merz hat zu Drohnenvorfall in Leipzig getagt

Der Nationale Sicherheitsrat der Bundesregierung hat am Freitag zu dem Vorfall mit einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig getagt. Die Beratungen fanden unter Vorsitz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) telefonisch statt, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte. Demnach steht Merz zu den Ereignissen in Leipzig "in fortwährendem Austausch" mit Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) und anderen Mitgliedern der Bundesregierung.

Zuwächse in der Autobranche: Industrieproduktion legt im Juni leicht zu

Die Industrieproduktion in Deutschland hat im Juni im dritten Monat in Folge zugenommen - allerdings nur leicht. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag wuchs die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Dreimonatsvergleich war die Industrieproduktion von April bis Juni 0,7 Prozent höher als in den drei Monaten davor.

Deutschlands Exporte im Juni leicht gestiegen

Deutschlands Exporte sind im Juni leicht gestiegen: Im Vergleich zum Vormonat wuchs der Wert um 0,9 Prozent auf 139,3 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Ausfuhren um 6,6 Prozent zu. Im ersten Halbjahr wurden damit 3,7 Prozent mehr Waren aus Deutschland als im Vorjahreszeitraum exportiert.

Ungenügender Schutz von Kindern: Meta muss in den USA 567 Millionen Dollar zahlen

Erneute Schlappe für Meta: Wegen des ungenügenden Schutzes von Minderjährigen auf seinen Online-Plattformen ist der US-Konzern zur Zahlung von 567 Millionen Dollar (492 Millionen Euro) verurteilt worden. Mit dem Geld soll laut dem am Donnerstag im Bundesstaat New Mexico gefällten Richterspruch ein Fonds zur Unterstützung von Minderjährigen finanziert werden, die durch Online-Konsum zu Schaden gekommen seien. Der Konzern kündigt an, in Berufung gehen zu wollen.

Textgröße ändern: