The National Times - Inflationsrate steigt im Februar voraussichtlich auf 5,1 Prozent

Inflationsrate steigt im Februar voraussichtlich auf 5,1 Prozent


Inflationsrate steigt im Februar voraussichtlich auf 5,1 Prozent
Inflationsrate steigt im Februar voraussichtlich auf 5,1 Prozent

Angetrieben von den Energiepreisen ist die Inflation im Februar weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, betrug die Rate im vergangenen Monat voraussichtlich 5,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Im Januar hatte die Teuerung bei 4,9 Prozent gelegen. Verglichen mit dem Vormonat waren die Preise im Februar um 0,9 Prozent höher.

Textgröße ändern:

Überdurchschnittlich hoch war der Anstieg mit 22,5 Prozent bei den Energiepreisen. Nahrungsmittel wurden um 5,3 Prozent teurer. Bei der Wohnungsmiete war der Anstieg mit 1,5 Prozent im Februar deutlich geringer als der Durchschnitt.

Wie das Bundesamt betonte, wirkten sich weiterhin Lieferengpässe und Erhöhungen bei den Vorprodukten auf die Inflation aus. Diese Effekte würden nun "überlagert durch die Unsicherheiten infolge des Angriffs Russlands auf die Ukraine". Endgültige Ergebnisse für Februar will das Statistikamt am 11. März veröffentlichen.

T.Allen--TNT

Empfohlen

RKI: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig

Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren in Deutschland bewegen sich laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) zu wenig. 78 Prozent sind davon betroffen, wie das RKI am Mittwoch in Berlin mitteilte. Demnach kommen chronische Erkrankungen bei Menschen über 65 Jahren häufig vor. Sie hängen mit verhaltensbedingten Risikofaktoren zusammen - wie zum Beispiel Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Rauchen, starkes Übergewicht oder Alkoholkonsum.

Klage scheitert vor EU-Gericht: Booking darf eTraveli nicht übernehmen

Rückschlag für Booking.com: Der Reiseanbieter darf das Flugportal eTraveli einem neuen Urteil zufolge nicht übernehmen. Eine Klage gegen das Verbot scheiterte am Mittwoch vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg. Booking prüft nun, gegen das Urteil vorzugehen. (Az. T-1139/23)

Leichte Transporter bis schwere Lkw: Jedes fünfte Fahrzeug mit schweren Mängeln

Besonders häufig sind Defekte an der Beleuchtung, Ölverlust an Motor und Antrieb oder Mängel an den Achsaufhängungen: Gut jedes fünfte Nutzfahrzeug in Deutschland ist in den vergangenen Jahren mit "erheblichen" oder "gefährlichen" Mängeln durch die Hauptuntersuchung (HU) gefallen, wie der TÜV am Mittwoch mitteilte. Die höchste Mängelquote (21,8 Prozent) haben demnach schwere Lkw. Ein Grund dafür ist die schwache Konjunktur.

Studie: Haushalte mit geringem Einkommen brauchen bei Wärmewende Unterstützung

Die Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen auf erneuerbare Energien erfordert hohe Investitionen - laut einer Untersuchung ist sie mit einem Gesamtbedarf von 86 Milliarden Euro pro Jahr aber "volkswirtschaftlich leistbar". Rund die Hälfte davon falle für Instandhaltung ohnehin an, erklärte am Mittwoch das Öko-Institut, das die Studie im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität erstellte. Haushalte mit weniger als 2000 Euro Nettoeinkommen können ihren Anteil demnach allerdings "nicht aus eigener Kraft finanzieren".

Textgröße ändern: